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Do, 2. November 2017, 14:06

Software::Mobilgeräte

Die Zukunft von Plasma Mobile

Sebastian Kügler hat einen Plan für die weitere Entwicklung von Plasma Mobile vorgestellt. Termine werden darin allerdings keine genannt.

Die letzte größere Neuigkeit von Plasma Mobile, einen kompletten System für Smartphones, gab es vor eineinhalb Jahren, als beschlossen wurde, CyanogenMod (jetzt Lineage OS) als Basis zu nehmen. Doch gerade in letzter Zeit, schreibt Sebastian Kügler nun, ist das Interesse an Plasma Mobile von verschiedenen Seiten stark gewachsen. Hardware-Hersteller haben erkannt, dass sie mit Plasma Mobile eine alternative Plattform für ihre Produkte haben können. Für diese Interessenten hat Kügler jetzt einen Plan für die weitere Entwicklung von Plasma Mobile vorgestellt. Dieser stellt dar, was die Entwickler von Plasma Mobile sich vorgenommen haben.

Der erste Schritt für Plasma Mobile war die Erstellung eines Prototyps, der außer Telefonieren noch nicht viel konnte, aber die künftige Richtung aufzeigte. Die nächste Schritte will das Projekt behutsam gehen. Die Funktionalität wird Stück für Stück erweitert, wobei unnötige Funktionen, die am Ende niemand benötigt, vermieden werden sollen.

Demnach arbeitet das Team jetzt am zweiten Schritt, in dem der Prototyp korrigiert und für einfache Dinge benutzbar gemacht werden soll. Kernfunktionen wie Telefonie, Adressbuch und die Verwaltung der Hardware-Funktionen sollten dann reibungslos funktionieren. Ein Webbrowser soll ebenso zur Verfügung stehen wie ein App-Store, voraussichtlich store.kde.org. Foto- und Video-Aufnahmen sollen funktionieren, ebenso deren Wiedergabe. Außerdem soll ein Software Development Kit (SDK) bereitstehen. Die Funktionalität selbst eines einfachen Smartphones wird damit noch nicht erreicht, sondern eher die eines »Feature Phones«. Selbst das bedeutet laut Kügler bereits eine Menge Arbeit.

Wann der zweite Schritt abgeschlossen ist, ist noch völlig offen, denn an dem Projekt arbeiten nur einige Freiwillige. Trotzdem wird bereits an den dritten Schritt gedacht, der Plasma Mobile auf die Funktionalität von einfachen Smartphones heben und mehr Nutzer ansprechen soll. Dafür müssten E-Mail und Kalender implementiert werden, eine Dateiverwaltung und Apps von externen Entwicklern.

Im vierten Schritt soll Plasma Mobile einen privaten Cloud-Speicher erhalten, der tief ins System integriert ist. Es soll mehr Apps und Spiele geben und die Möglichkeit, Android-Apps zu nutzen. Um den Plan in absehbarer Zeit zu verwirklichen, müssen sich Personen und Unternehmen, die sich für Plasma Mobile interessieren, daran beteiligen. Das Projekt ist offen für alle Beteiligungen und sieht dies auch als die Möglichkeit an, auf die Ziele und deren Realisierung Einfluss zu nehmen.

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