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Mo, 6. November 2017, 13:05

Software::Distributionen::Red Hat

Red Hat OpenStack Platform 12 angekündigt

Der Linux-Distributor Red Hat hat Version 12 seiner OpenStack-Distribution vorgestellt. Sie integriert die zahlreichen Neuerungen von OpenStack Pike.

Red Hat

Wie seine Vorgänger beruht Red Hat OpenStack Platform 12 auf Red Hat Enterprise Linux (RHEL) 7. Sie enthält als Verwaltungsprogramm Red Hat CloudForms und lässt sich in enger Integration mit Red Hat Ceph Storage, einem hochgradig skalierbaren Speichersystem, einsetzen.

Die neue Version von Red Hat OpenStack Platform bringt den Anwendern zahlreiche Neuerungen. Die zentrale Komponente OpenStack wurde auf die im August 2017 erschienene Version »Pike« aktualisiert. OpenStack dient zur Verwaltung privater und hybrider Clouds jeder Größe. Die OpenStack-Dienste sind in der neuen Version in Container gepackt. Das soll zum einen eine höhere Skalierbarkeit ermöglichen, zum anderen aber auch Aktualisierungen vereinfachen und im Notfall auch das Zurücksetzen auf eine frühere Version ermöglichen. Noch liegen nicht alle OpenStack-Dienste als Container vor. Ausnahmen sind jedoch nur einige Netzwerk- und Speicherdienste, deren Container als technische Vorschau bereitgestellt werden.

Weitere Neuerungen in Red Hat OpenStack Platform 12 sind ein Dienst zum automatischen Installieren von Infrastruktur, automatische Zertifikatsverwaltung, bessere Verschlüsselung und Partitionierung von Speichergeräten und ein überarbeiteter Sicherheitsleitfaden. Sogenannte kombinierbare Rollen arbeiten mit angepassten Profilen für jeden Dienst und jetzt auch für Netzwerke. Damit lassen sich Netzwerke fast ohne Einschränkungen definieren. Ferner enthält das System jetzt Unterstützung für die offene Schnittstelle »Redfish« der Distributed Management Task Force (DMTF), einer neuen Spezifikation, die die Konfiguration von Netzwerk-Infrastrukturgeräten ermöglicht. Als neue technische Vorschau steht in Red Hat OpenStack Platform 12 ein stark erweitertes OpenDaylight-Netzwerk-Plugin zum Erstellen eines Software-definierten Netzes (SDN) zur Verfügung.

Red Hat OpenStack Platform 12 soll in wenigen Tagen erhältlich sein. Wie alle Produkte wird sie als Abonnement vertrieben, das eine jährliche Gebühr für Support und Updates umfasst. Version 12 ist laut dem Support-Plan eine Version für Nutzer, die kein Problem mit häufigen Aktualisierungen haben und die neueste Software-Generation benötigen. Sie wird von Red Hat ein Jahr lang unterstützt. Die nächste Version wird dagegen wieder eine Version mit dreijähriger Unterstützung, die gegen einen Aufpreis auf vier oder fünf Jahre verlängert werden kann. Kunden können mit der sogenannten »Distributed Continuous Integration« automatisch Protokolle ihrer Aktionen an Red Hat senden lassen. Mit diesen Logs kann Red Hat realistische Szenarien im Testlabor nachstellen und so das Produkt schneller verbessern.

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