Login
Login-Name Passwort


 
Newsletter
Werbung

Thema: Interview: »Apache OpenOffice muss nicht cool sein«

49 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
3
Von Thorsten33 am Mi, 8. November 2017 um 14:04 #

Man ist also nicht das inaktivste Projekt?
Es gibt irgendein Projekt, was noch schlechter dran ist?

Herzlichen Glückwünsch an die Rest-Entwickler!
Das ist eine stolze Leistung!

[Ironie off]
Die verbliebenen Entwickler sollten ihre Zeit besser bei LibreOffice einbringen. Aus OpenOffice wird nichts mehr werden, was besser als LibreOffice sein könnte.

Zum Vergleich:

LibreOffice = 2 Hauptversionen pro Jahr, jeden Monat eine Minorversion mit 100 Verbesserungen

OpenOffice: 1 Minorversion im Jahr, mit effektiv 15 Verbesserungen. Die anderen 15 sind Pseudo-Verbesserungen mit "Change the copyright year to 2017", mit denen sie ihren Anwendern eine Aktivität vortäuschen wollen, die nicht vorhanden ist.

3
Von ManInTheMiddle am Mi, 8. November 2017 um 15:19 #

OpenOffice ist tot, laßt es in Ruhe.

3
Von LibreOffice-Nutzer am Mi, 8. November 2017 um 15:23 #

Ich habe lange Zeit OpenOffice genutzt und mit Release der Version 3.5 von LibreOffice bin ich auf selbiges umgestiegen.

Mich wundert dass es immer noch Menschen gibt die OpenOffice nutzen. Auch im Bezug auf die Zeiträume zwischen den Veröffentlichung neuer Versionen.

OpenOffice ist in meinen Augen eigentlich tot und wird dennoch unnötig am Leben gehalten

3
Von blablabla233 am Mi, 8. November 2017 um 15:39 #

Ein Link auf deren Website -> Bitte nutzen Sie LibreOffice (das Nachfolgeprojekt) da wir OpenOffice wegen Entwickler-Mangel nicht mehr mit bestem Gewissen verteilen koennen.

3
Von Sheldon am Mi, 8. November 2017 um 15:44 #

Jim Jagielski: Ein Teil des Problems sei gewesen, dass viele Projektbeteiligte viel Zeit damit verbringen mussten, um die öffentliche Darstellung des Projekts in den Medien zu korrigieren anstatt aktiv zu entwickeln.
:lol: Selten so gut gelacht! Eine Analogie dazu ist Herr Trump. Er versucht auch die ganze Zeit die öffentliche Darstellung seiner Person, seines Handelns und der ganzen Fake News in den Medien zu korrigieren. Dumm nur, dass es nichts hilft.

3
Von Trux am Mi, 8. November 2017 um 16:51 #

Das Verhalten der Apache-Foundation und von OO ist unverantwortlich.
Kaum zu verstehen welche Interessen zu so einem Fehlverhalten führen.
Entsprechend peinlich sind die Äußerungen.

Liegt es im Interesse, dass OO Nutzer frustriert zu MS-Office zurück kehren?
Welchen Sinn könnte es sonst machen OO in diesem Zustand weiter als Download anzubieten.

2
Von #! am Mi, 8. November 2017 um 18:26 #

"Jagielsky sagte weiter, AOO müsse nicht die »super coolste Office-Suite mit all den neuesten Entwicklungen« sein. Erhebungen hätten gezeigt, dass eine einfach zu bedienende funktionale Office-Suite mit eingängiger Oberfläche das sei, was außerhalb der Sphäre der Power-User eine stark unterrepräsentierte Nutzerschaft benötige."

Wow, bei LibreOffice entwickelt man also zwecks Coolness und solche Eitelkeiten hat man bei OpenOffice nicht nötig?

Einfach zu bedienen...?
Überfrachtetere und unübersichtlichere Benutzeroberflächen als bei OpenOffice und LibreOffice gibt es nicht oft. Nur gibt es bei LibreOffice - genau, der Coolness halber - Initiativen, daran etwas zu ändern. Auch technisch ist OpenOffice keineswegs schlank und hat veraltete Abhängigkeiten wie GTK2.

Braucht man auch wirklich Erhebungen um darauf zu kommen, dass die Leute einfach zu bediende Programme mögen?
Da bleibt ja der Knobelspaß auf der Strecke!!!

  • 2
    Von Condor am Mi, 8. November 2017 um 19:25 #

    > Braucht man auch wirklich Erhebungen um darauf zu kommen, dass die Leute einfach zu bediende Programme mögen?

    Nein die braucht man nicht, aber was wir brauchen ist eine Diskussion ob einfach zu bedienende Software mit Reduzierung des Funktionsumfanges einer Anwendung gleichzusetzen ist.

    AOO hat seine Zeit rum entweder das Projekt wird grundlegend wieder aktiviert oder es sollte vom Markt zumindest für Endverbraucher verschwinden. Sicherheit geht vor!

3
Von OO NOO am Mi, 8. November 2017 um 19:54 #

Bei OO sind nur noch ein paar ... aktiv, die den Namen OO für persönliche Zwecke ausnutzen möchten, deren Können aber nicht ausreicht, um bei LO nur Ansatzweise eine ähnliche Rolle spielen zu können und die deswegen da nie freiwillig weg gehen werden, auf Kosten vieler ahnungsloser Nutzer die unötigen Sicherheits- und Featuremängel ausgesetzt werden und damit auch auf Kosten der Community, deren Ruf darunter leidet.

Apache duldet das Ganze noch aus einer Mischung aus Ignoranz und Opportunismus, weil die Vorteile: Seitenaufrufe, Imagegewinn durch großen Namen noch(!) den Nachteilen durch Imaageverlust überwiegt, weil es wie gesagt viele ahnungslose Nutzer gibt. Hier hilft nur eins: Aufklärungsarbeit!

  • 1
    Von mawe am Do, 9. November 2017 um 14:12 #

    Featuremängel? Was genau an einer von Features nur so triefenden Softwarelösung brauchst Du denn noch? Aber viel wichtiger ist, was genau brauchen die Benutzer, die eh nur 5-10% der Features nutzen noch mehr?

    Sicherheitsmängel - naja, es werden ja immer wieder Mängel beseitigt. Nicht so schnell und so viele wie in anderen Projekten, aber immerhin.

    "persönliche Zwecke ausnutzen" - das halte ich als nicht erklärbaren Vorwurf ohne Substanz und reine Spekulation.
    Welche Community, deren Ruf leidet, meinst Du genau? Wenn Du die von AOO meinst, ich glaube nicht das sie leiden. Andere können wohl nicht unter dem Ruf von AOO leiden.
    Und ich glaube auch nicht, dass es ausserhalb der LO Community überhaupt jemanden gibt, der sich daran stört wie AOO agiert.

    • 2
      Von OO NOO am Do, 9. November 2017 um 19:21 #

      Features: Dokumentenkompatibiliät, Bedienkomfort, siehe z.B. auch Release- Notes von LO, aber auch anderer Officepakete

      Community: Opensourcecommunity, enttäuschte Nutzer, wechseln eher zu Word und tragen zu noch Fällen wie München bei

      Persönliche Zwecke: das liegt schon nahe. wozu wollen sie sonst den Namen behalten? wenn sie ihn nicht für sich ausnutzen wollten, müssten sie rational erkennen, dass sie für ein Programm mit Millionenbenutzern nicht die Kapazitäten haben, um dem gerecht zu werden und die Verantwortung logischerweise abgeben

2
Von LibreOffice-Nutzer am Do, 9. November 2017 um 09:06 #

Unverantwortlich ist seitens der Entwickler dass seit Version 4.1.1 zwischen den Releases jeweils fast immer ein Jahr liegt. Auch wenn es nur 6 Entwickler sind, selbst 1-Person-Projekte schließen Sicherheitslücken schneller und veröffentlichen schneller Fehlerbehebungen.

4.1.2 28. Oktober 2015
4.1.3 12. Oktober 2016
4.1.4 19. Oktober 2017

OpenOffice hat 2015 den Wettlauf gegen LibreOffice verloren, 2016 wurde ein Aus diskutiert und 2017 wäre es Zeit das Projekt einzustellen. Weil, sofern es immer noch die 6 Entwickler von 2016 sind, die kaum die Zeit aufbringen konnten bzw. immer noch können, auch nur die Sicherheitslücken zu beheben, geschweige denn neue Features zu entwickeln oder regelmäßig (regelmäßig nicht im Sinne von ein Mal im Jahr ein Update) neue Versionen zu veröffentlichen, dann ist es wirklich an der Zeit OpenOffice einzustellen oder alles an die The Document Foundation abzugeben. Auch wenn man über 225 Millionen Downloads verzeichnen kann.

1
Von interessierter am Do, 9. November 2017 um 13:36 #

Welche Art der Entwickler braucht den AOO?

Ernstgemeinte Frage. Wenn noch so viele Leute AOO nutzen, sollte man vielleicht helfen. Ich bin auch Softwareentwickler und würde mir das genauer ansehen wollen. Vielleicht kann ich etwas tun und dabei etwas neues lernen.

Pro-Linux
Pro-Linux @Twitter
Neue Nachrichten
Werbung