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Thema: Von LiMux zu Windows kostet mindestens 49,3 Mio. Euro

48 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von tom2 am Do, 23. November 2017 um 17:34 #

vermutlich noch die "Beraterhonorare" für hochkompetente Beamte und Politiker. :x

  • 1
    Von KDE Fan am Do, 23. November 2017 um 17:49 #

    Paah. München muss halt sparen. Dieses elitäre Bonzen Linux ruiniert jeden Haushaltsplan. Unkalkulierbare Kosten ohne Ende. Endlich gehen die Steuergelder wieder an ein kompetentes Unternehmen. Unsere Politiker verstehen wenigsten etwas von IT.

    • 1
      Von Berater am Do, 23. November 2017 um 18:02 #

      [...] Unsere Politiker verstehen wenigsten etwas von IT.

      Sicher? Auch, wenn es Neuland ist? Vielleicht halten sie dieses Akronym ja für was völlig Anderes (Interdimensionäre Translokation oder so).

      0
      Von Moin Moin am Fr, 24. November 2017 um 11:24 #

      Unkalkulierbare Kosten ohne Ende.

      Nö! Die Migration war fast vollständig abgeschlossen. Der Rest wäre um einiges günstiger gewesen, als die jetzige Migration zu Windows. Gegenüber der damals anstehenden Migration von XP auf Windows 7 hat München mit LiMux sogar Geld gespart.

      Unsere Politiker verstehen wenigsten etwas von IT.

      HAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHAH!!! Der war gut! Unsere "Neuländer" verstehen bis auf extrem wenig Ausnahmen nichts von IT.

1
Von Nr. 172 am Do, 23. November 2017 um 17:53 #

Passend zur Stadt (bzw. zum Bundesland) fällt mir dabei doch auf Anhieb die humoristische Satire "Ein Münchner im Himmel" mit ihrem äußerst prägnanten Satz am Schluss ein.

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Von klaus818 am Do, 23. November 2017 um 18:38 #

Da muss man das Komma eine Stelle nach rechts schieben.

Entwicklung eines neuen Clients? Was ist das denn für ein Scheiß? Millionen für neue Hardware. Die Schätzchen, die noch unter XP liefen und die man mit Linux weiter betreiben konnte, die kommen jetzt auf den Sondermüll. Komplett neue Hardware wird gebraucht. Oder bekommt man einen Drucker oder Scanner, der noch unter XP lief, mit 10 zum arbeiten? Mit Linux schon.

Dann kommen noch mal die Lizenzen für Windows und Office dazu.

Laut Heise wurden die Kosten der Migration unter Verschluss gehalten. Eventuell später mal. Alle Schätzungen gehen von einem dreistelligen Millionenbetrag aus. Also irgendwas zwischen 100 und 999 Millionen. Wir habens doch. Warum nicht amerikanischen Firmen, die hier keine Steuern zahlen, den Arsch vergolden? Ja, warum tut der Reiter das? Und gibt dafür hunderte Millionen ohne Sinn und Verstand aus.

  • 1
    Von Andre am Do, 23. November 2017 um 20:46 #

    vielleicht könnte es aber auch einfach daran liegen das so mancher möchtegern-admin das Thema Vorort einfach verbockt hat, und Endanwender zurecht unzufrieden waren ...

    Allein schon Projekte wie Limux auf Städteebene anzusiedeln sind klare Fehlentscheidungen. Daraus ergibt sich zwangsläufig dann aller weiterer Murks.

    • 4
      Von klaus818 am Do, 23. November 2017 um 21:01 #

      Könnte... Geiles Wort, wenn man es als Grundlage dafür nimmt, um 300 Millionen durch den Schornstein zu blasen.

      Weist du, was das Problem ist? Wenn unter Linux etwas nicht funktioniert, dann ist Linux total Scheiße. Und wenn unter Windows etwas nicht funktioniert, dann hat das der Herrgott so gewollt.

      Der Herr Reiter hat bislang nicht einen fachlichen Grund genannt, warum jetzt wieder Windows genutzt werden soll. Es gab ein Gutachten, welches von einem Microsoft Wurmfortsatz erstellt wurde. Selbst dieses Gutachten hat keine vollständige Rückmigration auf Windows empfohlen. Es gab eine Ausschreibung. Diese Ausschreibung hat Kolab gewonnen. Und was hat man gemacht? MS-Office gekauft.

      Das sind alles Verbrecher. Die gehören weg gesperrt.

      Wenn du ein Argument hast, dann trage es bitte vor. Aber nicht "könnte". Und sage nicht, es hat nicht funktioniert. Wenn die erst mal Win10 haben, dann funktioniert noch viel weniger. Man ist damals nicht aus Langeweile zu Linux gewechselt. Man ist zu Linux gewechselt, weil man da einen Großteil der Hardware weiter verwenden konnte. Und die Umstellung einfacher und billiger was als die von XP auf 10.

      Und wenn eine Sekretärin zwischen Joghurt löffeln und Fingernägel lackieren daran verzweifelt, dass jetzt ein Icon anders aussieht. dann soll sie sich einen Arbeitsplatz suchen, deren ihren Fähigkeiten entsprechend ist oder sich halt ihr Arbeitsumfeld selber bereitstellen. Aber nicht erwarten, dass 500 Million verbraten werden, nur weil sie einfach zu blöd für ihren Job ist.

      • 2
        Von Kay am Do, 23. November 2017 um 21:08 #

        Besser hätte man es nicht auf den Punkt bringen können :up: :up: :up:

        2
        Von kamome umidori am Do, 23. November 2017 um 22:12 #

        Ich meine, es ging vor allem um die Unabhängigkeit von Software und Hersteller, die man nicht kontrollieren kann, denen man nicht vertrauen kann.
        Sonst überwiegend korrekt. „Die Sekretärin“ (von der Du nichts weißt, also nicht sehr fair) hat aber nicht die Rückmigration beschlossen!

        • 0
          Von nuko am Fr, 24. November 2017 um 09:01 #

          Das mit der Sekretärin, trifft im Prinzip zu. Allerdings ist der Widerstand und die "Gegenwehr" (!) solcher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht zu unterschätzen und ich habe selber oft gestaunt, was die für einen Druck nach oben ausüben können. - Mittlerweile bin ich pensioniert und raus aus solchen "Geschäften". 1968 hatte ich meine erste Kontakte mit Computern. Die Liste an inkompetenten Arbeitsgruppen und Beschaffern, die ich während meiner aktiven Zeit erlebt habe, schreit zum Himmel.

        2
        Von asdghjk am Do, 23. November 2017 um 22:19 #

        Dein Vorposter hat nicht ganz unrecht.

        Bei welchem Anbieter wurden von Limux denn professioneller Support eingekauft?

        Vielleicht hätte man den Limux-Untergang mit Suse oder Red Hat verhindern können, da beide Windows per se nicht als Migrationshindernis zu einer Linux-Infrastruktur hin ansehen, sondern das an Windows-Infrastruktur einbinden, was gewünscht wird.

        Es ist das alte Lied: Eine Software- bzw. Betriebssystem-Migration gegen eine Belegschaft funktioniert nicht. In jedem Unix- oder Linuxmigrationsleitfaden ist das nachzulesen.

        Der Belegschaftswiderstand bis hoch zur Stadtregierung muss ja immens gewesen sein. Wenn Limux so supertoll funktioniert hätte, wäre das wohl nicht passiert.

        Was ist überhaupt Limux? Worin besteht hier die besondere Qualität oder Anpassung? Was war das für ein Eigengebräu mit offenbar nur internem Support?

        Dass Kolab als "Email-System"-Ausschreibungsgewinner noch so spät zum Zuge kommen sollte, spricht ja auch dafür, das es Probleme gab, die lange Zeit einfach nicht gelöst wurden.

        • 0
          Von Moin Moin am Fr, 24. November 2017 um 11:35 #

          Bei welchem Anbieter wurden von Limux denn professioneller Support eingekauft?

          Vielleicht hätte man den Limux-Untergang mit Suse oder Red Hat verhindern können, da beide Windows per se nicht als Migrationshindernis zu einer Linux-Infrastruktur hin ansehen, sondern das an Windows-Infrastruktur einbinden, was gewünscht wird.

          Das scheitert schon daran, das Behörden das günstigste Angebot nehmen müßen. Qualität spielt bei Ausschreibungen ein untergeordnete Rolle. Einzig der Preis zählt ;(

          Der Belegschaftswiderstand bis hoch zur Stadtregierung muss ja immens gewesen sein.

          Wurde von den Admins mehrmals erwähnt, das dies nicht das Problem war. Im Gegenteil LiMux hatte sogar ein recht hohe Aktzeptanz. Die Rückmigration erfolgt doch jetzt wegen dem neuen OB, und nicht wegen der Belegschaft.

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        Von Andre am Do, 23. November 2017 um 23:48 #

        >> Wenn unter Linux etwas nicht funktioniert, dann ist Linux total Scheiße.

        Während es sich bei Windows um einzelfälle handelt - hat man im KDE Bereich dauernt baustellen. Brauchst nur in die Buglisten und Co zu schauen. Wenn Dus nicht glaubst lies Reviews von OpenSuse42.1 - oder Kommentare zu Indexdienst-Userumfrage hier bei ProLinux vor einigen Tagen

        Ja Windows hat auch probleme - aber Prozentual deutlich weniger welche beim durchschnittlichen Endanwender aufschlagen (sofern die Hardware halbwegs taugt).

        Und nein ich brauche hier keine mio neue Argumente aufwändig rauskramen. Wenn GNU/Linux soviel besser am Desktop als Windows wäre, würden es viel mehr PrivatLeute, und Anwender in der Wirtschaft nutzen um kosten zu sparen.


        Microbeispiele it@M:
        Fehlende Zertifikate, Kaputte JavaConfigs, Behörden Strukturen bei denen Stur nach KonzernVorschriften gearbeitet wird, Kaputte DesktopConfigs bei denen Einzelapps KDE-Logouts auslösen - das wären mal ein paar ganz konkrete Beispiele die schnell klar machen - rund laufen ist was anderes!

        • 1
          Von Moin Moin am Fr, 24. November 2017 um 13:06 #

          Während es sich bei Windows um einzelfälle handelt -...

          Bitte? Bei Windows handelt es sich um Eintzelfälle?!?!?!?! Die Kollegen sind hier mit Windows nur am Jammern, und das seit zig Jahren bei mehreren Firmen. Skype ist geil! Läuft meistens nicht! MSO365 ist super! Saulangsam und eingeschränkte Funktionalität, Trotzdem wechseln alle Firmen auf den Scheiß. Wobei meine Firma hat inzwischen die Schnauze voll, und kauft wieder ein vollwertiges Office xD

          Sorry, aber Windows und EInzelfälle. YMMD xD

          Wenn GNU/Linux soviel besser am Desktop als Windows wäre, würden es viel mehr PrivatLeute, und Anwender in der Wirtschaft nutzen um kosten zu sparen.

          Es ist besser! Es kommt nur aus vielfältigen Gründen nicht bei den Privatleuten an. Bei Firmen wird es inzwischen besser. Die Gründe. Vorallem FUD: Es gibt meine Software nicht für Linux! Linux ist kompliziert! uvm.

          1
          Von Lord am Sa, 25. November 2017 um 00:48 #

          Arbeitest du im Support?

          Ich muss nebenbei 150 Anwender betreuen, ca 30 davon arbeiten parallel mit Linux.
          Ich kann mich nicht erinnern wann ich das letztemal support für einen Linuxrechner leisten musste.

          Mittlerweile ist die Betreuung der Windows Clients ein Vollzeit Job obwohl ich eigentlich nur einfachen Vort Ort Service leisten muss und es noch einen einen ServiceDesk gibt, der ServiceDesk ist aber für alles zu blöd.

          Soll ich dir mal aufzählen, welche Probleme man mit Windows laufend hat, die hier kein Anwender mit Linux hat, hier ein paar Beispiele:

          -Outlook hängt, Outlooksuche findet Mails nicht die man direkt in der Übersicht
          -Skype lässt sich nicht mehr starten, Verbindungen brechen laufend ab während Applikationssharing
          -Dual Monitor Config ist plötzlich weg, beim abdocken, dann nur nioch schwarzer Bildschirm
          -Windows Update braucht 30-60min während dem Boot
          -Windows bootet gar nicht mehr
          -USB Port geht plötzlich nicht mehr, Rechner muss neugestartet werden
          -PKI Karte wird nicht mehr erkannt, man muss den Leser deaktivieren/aktivieren
          ...

          Dazu muss man sagen, dass sind HP Businessrechner und kein Mischmasch an irgendwas, dafür gibts Supportverträge mit HP etc.

          Das ist meine Tagesbeschäftigung, neben der Linuxserverbetreuung. Wenn die Linuxserverbetreuung nicht so easy wäre, wäre ich schon längst in der Klapse.
          Komischerweise hör ich nie was Problemen mit den Linuxclients, wenn die einmal laufen, laufen die.

          Ich kenne auch viele Admins in anderen Abteilungen, die genau das gleiche erzählen.

          Ich hab zuhause und auf der Arbeit jeweils Windows und Linux und die Lächerlichkeiten, die ich unter Windows habe gibts unter Linux nicht.
          Unter Linux hast du initial mehr Probleme eine stabile HW Konfiguration zu finden, bei der Treiber immer einen guten Stand haben, dazu hast du natürlich eine eingschränktere Verfügbarkeit von "Standardsoftware", aber das spielt in dem Bereich keine Rolle.

          Ps.S. Ich hab hier Opensuse seit 12.4 immer wieder upgedated und hab seither noch nie irgendwas an ner KDE Config gebastelt oder ne zerschossenen Config gesehen. Ich nutze Windows zuhause vielleicht zu 10% und musste in der zeit mindestens schon 3mal das System recovern, weil z.B. Windows Update das System abgeschossen hat, dazu kommen so Mull wie Abstürze, wenn man auf ein Share zugreift, immer wieder Hänger etc.

          In der Arbeit musste ich letztens ein Meeting abbrechen, weil ein Forced Update vom SMS kam, meine Kiste bootete und er dann 40 Minuten beim Boot in Windows Update hing.
          Sowas hab ich ihn 20 Jahren Linux noch nie erlebt.

          Ich hab hier auch Settop Boxen mit Linux, die auf Touchscreens Webanwendungen bereitstellen, die laufen schon seit Jahren, ohne das da jemand mal hand anlegen musste.
          Das was du da beschreibst ist Heimbastelei, das hat mit Linux im Enterprise Umfeld nix zu tun.

        1
        Von Andre am Do, 23. November 2017 um 23:50 #

        >> Wenn unter Linux etwas nicht funktioniert, dann ist Linux total Scheiße.

        Während es sich bei Windows um einzelfälle handelt - hat man im KDE Bereich dauernt baustellen. Brauchst nur in die Buglisten und Co zu schauen. Wenn Dus nicht glaubst lies Reviews von OpenSuse42.1 - oder Kommentare zu Indexdienst-Userumfrage hier bei ProLinux vor einigen Tagen

        Ja Windows hat auch probleme - aber Prozentual deutlich weniger welche beim durchschnittlichen Endanwender aufschlagen (sofern die Hardware halbwegs taugt).

        Und nein ich brauche hier keine mio neue Argumente aufwändig rauskramen. Wenn GNU/Linux soviel besser am Desktop als Windows wäre, würden es viel mehr PrivatLeute, und Anwender in der Wirtschaft nutzen um kosten zu sparen.


        Microbeispiele it@M:
        Fehlende Zertifikate, Kaputte JavaConfigs, Behörden Strukturen bei denen Stur nach KonzernVorschriften gearbeitet wird, Kaputte DesktopConfigs bei denen Einzelapps KDE-Logouts auslösen - das wären mal ein paar ganz konkrete Beispiele die schnell klar machen - rund laufen ist was anderes!

        • 1
          Von Andre am Fr, 24. November 2017 um 00:20 #

          und ja ... 100Mio hört sich viel an.
          dazu kommen sicher nochmal 100Mio für Office-Lizenzen- sagen wir in summe 250Mio Eur für round about 10.000 Angestellte für 5 Jahre Systemeinsatz.

          10.000 * 2.500 EUR (Brutto inkl. Nebenkosten) * 12 Monate * 5 Jahre... => 1,5 Mia...
          Da reden wir von 15-20% IT-Kosten im Vergleich zu Lohnkosten...

          So what.... vielleicht +10% mehr Kosten im Vergleich Windows/LiMux-Nutzung zu den Personalkosten.

          • 1
            Von Dönerboy am Fr, 24. November 2017 um 00:30 #

            Dein Vorschlag ist also allen 10% weniger zu bezahlen um das zu finanzieren?

            • 1
              Von Andre am Fr, 24. November 2017 um 00:57 #

              10% mehr Effizienz durch besser Designte Windows-Software bei den Anwendern, und 10% weniger Adminpersonalkosten wahnwitzige "Stadt-Projekte" alla Limux, günstigere Administratorenjobs etc pp.
              10% mehr Effizienz durch standarisierte Applikationen und Professionellen Support von externen Dienstleistern.

              • 0
                Von Moin Moin am Fr, 24. November 2017 um 13:16 #

                Arbeitest du für Microsoft? LiMux war günstiger als die sonst anstehende Migration von XP auf Windows 7. Auch hast du weniger Administrationsaufwand. Zumindest ist es das Bild, welches ich bei verschiedenen Firmen über die letzten Jahre wahrgenommen habe. Dazu kommt, das die UNIX-/Linux-Mannschaft bei ungefähr der gleichen Anzahl an Servern & Desktops deutlich kleiner war. Also mindestens 50%!!

                Es gibt Standards & professionellen Support auch für OpenSource-Lösungen & Linux, und ja die sind billiger als vergleichbarer Windowssupport. Deinen an den Haaren herbeigezogenen 10% BS kannst du woanders ablassen!

                • 0
                  Von Andre am So, 26. November 2017 um 18:49 #

                  du willst also allen ernstes behaupten das das Bauen einer Limux-Desktop-Systens alle 4 Jahre billiger sei als Windows-Desktops mit Office auszurollen? Du willst also allen ernstes Behaupten das der derzeitige parallel-Betrieb von Windows/Limux-Clients aus sicht der Wartung sowie Lizensierungs-Kosten günstiger sei als ein reiner Windows-Betrieb auf sich von 5-10 Jahren?

                  Hast Du eine Ahnung was it@M für Support-Kosten an die Stadt München weitergibt?

                  • 0
                    Von Moin Moin am Fr, 1. Dezember 2017 um 11:52 #

                    du willst also allen ernstes behaupten das das Bauen einer Limux-Desktop-Systens alle 4 Jahre billiger sei als Windows-Desktops mit Office auszurollen? Du willst also allen ernstes Behaupten das der derzeitige parallel-Betrieb von Windows/Limux-Clients aus sicht der Wartung sowie Lizensierungs-Kosten günstiger sei als ein reiner Windows-Betrieb auf sich von 5-10 Jahren?

                    Auf jeden Fall. Hint: Habe damit schon +10 Jahre Erfahrung :)

                    Hast Du eine Ahnung was it@M für Support-Kosten an die Stadt München weitergibt?

                    Nicht auf den Cent genau, aber so ungefähr.

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          Von KDE Fan am Fr, 24. November 2017 um 01:10 #

          Und nein ich brauche hier keine mio neue Argumente aufwändig rauskramen. Wenn GNU/Linux soviel besser am Desktop als Windows wäre, würden es viel mehr PrivatLeute, und Anwender in der Wirtschaft nutzen um kosten zu sparen.
          Nicht wirklich. Windows ist eindeutig im Vorteil. Wird vorinstalliert ausgeliefert, hat jeder Depp in der Bekanntschaft, alle Hersteller liefern Treiber, Blockbuster Games gibts ausschließlich für Windows, etc. Der Linux Desktop wird deswegen noch lange zu kämpfen haben, um mehr Marktanteile zu bekommen. Dabei geht es nicht um Kostenersparnis oder Qualität. Die Qualität des Linux Desktops ist schon ganz gut. Würde es manche top Titel, z.B. von EA, exklusiv für Linux geben, würden zumindest die Kiddies schon schnell nachziehen.

          • 1
            Von Andre am Fr, 24. November 2017 um 01:27 #

            >> Die Qualität des Linux Desktops ist schon ganz gut

            "ist schon ganz gut" - ja - aber noch ein spürbares stück von "gut" oder vergleichbar mit Window-Desktop als Gesamt-Ökosystem betrachtet.

            >> Würde es manche top Titel, z.B. von EA, exklusiv für Linux geben, würden zumindest die Kiddies schon schnell nachziehen.

            Es bräuchte die Systeme nicht exklusiv für Linux geben - überhaupt mal vorhanden wär schon mal ein fortschritt.

            • 0
              Von Moin Moin am Fr, 1. Dezember 2017 um 11:59 #

              >> Die Qualität des Linux Desktops ist schon ganz gut

              "ist schon ganz gut" - ja - aber noch ein spürbares stück von "gut" oder vergleichbar mit Window-Desktop als Gesamt-Ökosystem betrachtet.

              Ein Linux-Desktop ist sogar sehr gut :) IMHO sogar deutlich besser als ein Windows-Desktop.

              War letzte Woche mal wieder auf Geschäftsreise, und war erstaunt wieviel die Leute doch über denWindows-Desktop schimpfen. Dabei soll es doch ein Super-Desktop sein, oder habe ich dich da falsch verstanden? ;P

              Habe dabei auch gleich wieder ein paar Kunden für meinen "Linux-Desktop" gewinnen können. Zumal ich Windows-Desktop vom Kunden mal über Nacht auf einen Linux-Desktop portiert habe, und die sind einfach nur begeistert :x :P :D

        0
        Von ac am Fr, 24. November 2017 um 10:59 #

        > Und wenn eine Sekretärin [...] einfach zu blöd für ihren Job ist.

        So eine Aussage ist nicht hilfreich, sondern arrogant und dumm.


        Benutzer/Anwender/Fachbereiche benötigen Lösungen, mit denen sie effizient arbeiten können. Arbeitszeit ist viel teurer als Lizenzen, Training und oft auch spezifisch angepasste Software. Ein alltagsnahes Beispiel: PosgreSQL ist auf den ersten Blick ein leistungsfähgiges und kostengünstiges RDBMS. Wenn ich aber schon firmenweit auf MS SQL Server setze, die Mitarbeiter entsprechend geschult sind und mir dazu das vorhandene Tooling anschaue, dann ist der Einsatz von PostgreSQL nicht wirtschaftlich.

        Über bestimmte Funktionalität der Software aus dem Haus Microsoft kann man oft genug den Kopf schütteln, aber wenn man z.B. Excel und Libreoffice Calc vergleicht, dann ist letzteres von der Usability und Funktionsumfang einfach im Hintertreffen.

        Auch in privatwirtschaftlichen Firmen sind Entscheidungen für oder gegen IT-technische Lösungen seltenst rein rational geprägt.

        Ob die 90 Mio (vermutlich wird es eh mehr) nun viel oder wenig für die Aktualisierung der Systemlandschaft sind, lässt sich ohne genauere Informationen von Außen kaum eine Aussage treffen.

        Es ist sehr schade, dass Limux nicht als Stern dafür leuchtet, dass große Umgebungen mit freier Software Akzeptanz finden können.

        0
        Von Allen Dulles am Fr, 24. November 2017 um 16:23 #

        Reiter war grad gewählt, da hat er sich sogleich über die Rückständigkeit vom aktuellen IT System (also vom Linux) mokiert, da sein Mobile-Mail aufs Handy nicht funktioniert hat. Da hieß es damals schon sowas wie "was marktübliches muss her" - da konnte man schon sehen, wohin der Zug fährt.
        Wer je schon selber mit accenture zu tun hatte, weiß auch wie die Sachen da so laufen.
        Ich will jetzt aber auch mal sehen, wie ab sofort alle in städtischen Amtsstuben mit Windows glücklich sind - ganze Support-Abteilungen für Endanwender können ja dann auch endlich dicht gemacht werden (die Einspareffekte, die Einspareffekte!!!), läuft ja schließlich alles super, is ja 'marktüblich' und alle sind glücklich, gell!! ^_^

      1
      Von lle am Do, 23. November 2017 um 22:09 #

      ja, wirklich. Besser kann man es nicht sagen. Die Wahrheit ist manchmal unangenehm. Ist zwar blöd... ist aber so ;-)

      Wie würden die Amerikaner sagen... big Thumbs up

      0
      Von Moin Moin am Fr, 24. November 2017 um 11:29 #

      Das Problem war nicht irgendein Möchtegern-Admin, sondern das die Stadt München drei IT-Departments hat. Wovon jedes seinen eigenen Mist macht anstatt zusammenzuarbeiten. Ständige Probleme bei der Entscheidungsfindung. Das wird auch mit der Migration zu Windows nicht besser.

      Ein Fehlentscheidung ist es mit Sicherheit nicht. Funktioniert, aber hier saß das Problem in der Führungsebene.

1
Von Frank Wolfan am Do, 23. November 2017 um 20:21 #

... das Geld muß raus, koste es was es wolle, man bekommt ja eh nix auf der Bank dafür, dann ists wenigestens weg wenn das Geld "verreckt" ...

Dummes Ego gerangl von Typen die keine Ahnung haben und solche Leute sind bei uns an der Spitze!

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Von Markus Kaufmann am Do, 23. November 2017 um 20:38 #

49,3 + Millionen wird die Migration auf Windows kosten.

Gibt es eine Amortisationsrechnung?
Wieviel spart sich München künftig jährlich nach dem wechsel auf Windows?
In unserem Konzern sind die Regeln eindeutig: max. 3 Jahre Amortisationszeit, darüber brauchen wir gar nicht antreten! (Einschlieslich aller anfalleneden Kosten bei der Umsetzung)

  • 1
    Von ac am Fr, 24. November 2017 um 11:11 #

    50 Mio / 17k / 36 ~ 82 EUR pro Arbeitsplatz. Ob das nun preiswert ist, hängt von dem genauen Paket ab. Spätestens wenn der Kunde so richtig abhängig geworden ist, wird an der Preisschraube bei Service und Diensten gedreht...

2
Von einlinuxer am Do, 23. November 2017 um 20:58 #

Das jährliche Abo für Windows 10 und Office wird auch prima.
Immer der neueste Stand auf dem Konto.

;)

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Von Der Wahrmacher am Do, 23. November 2017 um 21:15 #

Angesichts dieses Schildbürgerstreiches sollte Microsoft ruhig so tief wie möglich in die Münchner Stadtkasse greifen, wenn man dort schon so freigiebig mit dem Geld der Bürger umgeht. Erfahrungen besagen außerdem, daß Kostenschätzungen großer Projekte in der Realität weit übertroffen werden.

  • 1
    Von Anonymous am Do, 23. November 2017 um 21:54 #

    Ja,

    ich hoffe auch inständig, dass es mindestens eine Größenordnung teuerer wird und die müchner Verwaltung jahrelang am Rad drehen wird, weil nix mehr richtig funktioniert.

    Aber das wird ausgesessen werden und keinen vom Hocker reissen bzw, fegen, wie man an Stuttgart21, dem Berliner Fluch-Hafen und der Hamburger Elbphi sieht.

    1
    Von Schwarzer Kofferträger am Fr, 24. November 2017 um 00:33 #

    Was sind schon 100 Millionen oder 200 Millionen Steuergelder mehr unter Freunden?

    • 1
      Von Andre am Fr, 24. November 2017 um 07:34 #

      selbst bei hochgegriffene 2000e je Arbeitsplatz rein an Lizenzkosten wird das für eine Laufzeit von 5 Jahren kleinkram:

      2000e / (5 * 12) = 35e je user je Monat
      Für - Windows-/Office-/Exchange-/Server- Lizenzen ... selbst wenn es am Ende auf 50e pro Anwender im Monat hinausläuft wär das bei monatlich 2500e Brutto Gehältern vergleichbar Kleinkram.

      Und wenn ihr allen ernstes meint die Leute wären zublöd den Druckbutton in LibreOffice zu bedienen wären wir wohl alle damit besser bedient alle Stellen der Stadt komplett neu zu besetzen und dann mit 10% mehr Hirn auf 50% des Personals zu verzichten ...

      Manches gelaber hier ist lächerlich und spiegelt zu 100% das Nerd gehabe mancher möchtegern-admins wieder

      • 1
        Von Nur ein Leser am Fr, 24. November 2017 um 09:44 #

        Mag ja sein, das 50 EUR/Monat/User üblich und vertretbar sind für eine Win-Umgebung.

        ABER, wenn man dieses Geld für Win ausgeben kann, warum dann nicht für Linux? Da wurde von den Limux Gegnern immer vom Leder gezogen, wie teuer angeblich die Migration war (wobei ein Großteil der Kosten ja für die Vereinheitlichung der Fachanwendungen anfiel, die so oder so hätte stattfinden sollen, unabhängig vom Basissystem). Da würdest Du für den Betrag ebenso professionellen Support bekommen, z.B. von RedHat oder SUSE, oder einem Dienstleister im Bereich Debian.

        Zur Erinnerung: Die ursprüngliche Begründung für die Migration von München zu Linux basierte zu einem großen Teil auf der Argumentation, das man quelloffene Software haben und nicht von einem kommerziellen Anbieter abhängig sein wollte. Ein zweites Argument waren die verringerten Kosten, die man sich versprach.

        Mit der jetzt angestrebten "Lösung" erreicht man keines der beiden Ziele.
        Es ist weder günstig, noch hat man quelloffene Software und ist unabhängig von einem Anbieter.

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          Von ac am Fr, 24. November 2017 um 11:22 #

          > ABER, wenn man dieses Geld für Win ausgeben kann, warum dann nicht für Linux?

          Fehlende Akzeptanz, mangelnde Funktionalität/Usability. Aus Business-Sicht will ich möglichst Standard-Software kaufen. Das ist so ein Selbstgänger, dass man - so bitter es klingt - LiMux als Kuriosum betrachten kann.

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        Von Allen Dulles am So, 3. Dezember 2017 um 23:46 #

        Ach, ich freu mich schon drauf, dass ich mal, bevor wieder Wahl ist, in der Fußgängerzone von netten jungen Damen am SPD-Stand angesprochen werd, dann kann ich denen mal mein Dilemma klagen,, warum ich nicht SPD wählen kann... werdens zwar nicht verstehen, aber seis drum ^_^

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Von Kenner der Szene am Do, 23. November 2017 um 21:27 #

Das ist wirklich nur noch traurig... aber ein effektives verbrennen von öffentlichen Geldern. Brenne Geld, BRENNE!

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Von Josef Hahn am Fr, 24. November 2017 um 10:01 #

Und auch der stussige, aus der Unterwelt - trotz aller Schwachsinnigkeit - unhinterfragt hochgeblubberte, ähm *räusper* jedem Netzwerktechniker und Sysadmin aus seiner Ausbildung bekannte Begriff "Windows-Basis-Clients" ist wieder dabei :)

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Von blubbb am Fr, 24. November 2017 um 14:01 #

Anstatt einfach die Verwaltungssoftware auf eine Webapp-Basis zu stellen, werden jetzt wieder WindowsClients angeschafft. Auch der damalig verwendete Linux-Desktop war nach dem erscheinen schon Hoffnungslos veraltet (KDE 3.5). Das damit niemand mehr arbeiten möchte war klar.

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    Von UChef am Fr, 24. November 2017 um 15:46 #

    Anstatt einfach die Verwaltungssoftware auf eine Webapp-Basis zu stellen, werden jetzt wieder WindowsClients angeschafft.
    Sehr treffend beobachtet! Heutzutage sollten Clients *niemals* an ein OS gekoppelt sein; wenn es keine Webapps sein können (was in Spezialbereichen durchaus noch sein kann), dann sollte es aber eine portable Technologie sein, die möglichst viele Systeme umfasst. Zudem sollten die Nicht-Webapp Anwendungen so klein wie möglich gehalten werden, damit eine spätere Umstellung erleichtert wird.

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Von GNU-Linux am Sa, 25. November 2017 um 13:31 #

in der politischen Landschaft der Bayern, leider wohl auch im ueberwiegenden Teil unseres Landes.

Gerade der oeffentliche Dienst muesste eine Vorbildfunktion einnehmen und mit sehr gutem Beispiel vorangehen, natuerlich auch ausserhalb von Bayern. Wenn nicht die Politik (unsere gewaehlten Interessenvertreter !!!), wer dann ? Ich befuerchte aber, dass die ueberwiegende Mehrheit bei den Entscheidern nicht den Geist und das Bewusstsein kennen, was freie Software darstellen und bewirken soll.

Wie sollen wir zu mehr Gerechtigkeit gelangen, gerade in der Verteilung des Kapitals, oder zu einer gemeinschaftlicheren Bewusstseinsaenderung kommen, gerade im Hinblick auf ein hoffentlich zusammenwachsendes Europa, wenn noch nicht einmal unsere Regierung und Ihre Landesregierungen von der Macht- und Kapitalgier, die sie auf die Stirn gemeisseilt haben, ablassen wollen. Was wird wohl unsere Kindeskinder alles erwarten ....... :down:

Ueber das Kapitel Korruption moechte ich hier noch nicht einmal anfangen nachzudenken und selbst Erfahrenes niederzuschreiben. :evil:

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 25. Nov 2017 um 13:34.
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