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Thema: LibreOffice 6.0 Beta1 verfügbar

8 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von ac am Di, 28. November 2017 um 09:35 #

LibreOffice hängt von der Funktionalität und Usability leider deutlich hinterher. Das Projekt benötigte mindestens die Ressouren einer Organisation wie Mozilla, um innerhalb der nächsten 5 bis 10 Jahre konkurrenzfähig zu werden. Es ist ja nicht so, dass gar kommerzieller Einsatz stattfindet, aber wenn, dann eher embedded in Konvertierungstools etc.. Für den Büroalltag reicht es nicht und das ist schade.

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    Von Nur ein Leser am Di, 28. November 2017 um 10:55 #

    Das Projekt benötigte mindestens die Ressouren einer Organisation wie Mozilla, um innerhalb der nächsten 5 bis 10 Jahre konkurrenzfähig zu werden.
    Da aber nicht damit zu rechnen ist, das LO einen Sponsor wie Google oder Yahoo finden wird, wird das schwer.
    Ich persönlich spende 60 Euro jährlich an die Document Foundation, würde mir wünschen, das andere Leute das auch (nach ihren Möglichkeiten) tun. Denn woher sollen die Ressourcen kommen, wenn nicht von der Community?

    • 1
      Von Pestbeulchen am Di, 28. November 2017 um 11:27 #

      Mozilla hat keinen Sponsor, sondern kriegt Ad-Anteile, weil Google ihre Hauptsuchmaschine ist. Das ist ein Geschäft.

      Mozilla hat Asche wie Heu, aber investiert dennoch null in den thunderbird, weil er kein Profit abwirft, dafür lieber Millionen in Gender Balance Kodexes und anderes Gedöns. Reichtum ist nicht immer gut.

      LO braucht einfach Sponsoring der öffentlichen Hand. Wenn 50 Millionen für eine Windows-Migration da sind, dann wird man ja wohl auch mal 30 Mio im Jahr für dokumentbefreiung locker machen können.

      • 1
        Von ac am Di, 28. November 2017 um 14:29 #

        > LO braucht einfach Sponsoring der öffentlichen Hand.

        Ich mag den Ansatz der Subventionierung nicht.

        Es geht viel einfacher: Es ist Aufgabe des Staates für funktionierende Märkte zu sorgen; Wenn klar ist, dass die Anschaffung von Software/Computersystemen, bei denen festgestellt wird, das ein natürliches Monopol besteht, Behörden, öffentlichen Trägern und Einrichtungen nicht gestattet ist, entstehen von ganz allein kleine Initiativen und Firmen. Wenn "Subventionierung", dann nur im Rahmen von universitären Enticklungs-/Forschungsprojekten, bei denen sämtliche Ergebnisse öffentlich verfügbar sind.

        • 1
          Von Josef Hahn am Di, 28. November 2017 um 14:33 #

          ... und in so mancher WhatsApp-Gruppe (die wohl auch in Behörden die Email für viele Kleinkorrespondenzen leise verdrängt) wird es dann auch wieder leerer...

          (Leider bekommt man dann aber auch weniger geleakte Dialoge, wo ein Polizist sich im Whatsapp mal wieder unschön über irgendwelche Sachverhalte äußert)

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    Von blubbermal am Di, 28. November 2017 um 13:20 #

    "LibreOffice hängt von der Funktionalität und Usability leider deutlich hinterher."

    Da bin ich aber froh, von Version zu Version die gewöhnte Funktionen jedesmal wieder neu suchen zu müssen, soll nicht mein Hobby sein.

    Da bin ich aber froh, auch die geniale Serienbrief-Funktion noch genauso genial wie in den Anfangszeiten nutzen zu können.

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      Von ac am Di, 28. November 2017 um 14:45 #

      > Da bin ich aber froh, von Version zu Version die gewöhnte Funktionen jedesmal wieder neu suchen zu müssen, soll nicht mein Hobby sein.

      Funktionalität jedes Mal wieder neu suchen zu müssen, hat so wenig mit Usability zu tun, wie ohne Vorwissen/Gewöhnung Basisfunktionalität nicht einfach auffinden zu können. Über Usability nachzudenken, heißt in einem ersten Schritt von eigenem Nutzungsverhalten zu abstrahieren.

      Wenn du auf die Veränderung der Oberfläche der MS Office-Produkte abzielst: Objektiv hat Microsoft deutliche Verbesserungen in der Benutzbarkeit erreicht.

      > Da bin ich aber froh, auch die geniale Serienbrief-Funktion noch genauso genial wie in den Anfangszeiten nutzen zu können.

      Im Enterprise-Umfeld kommen Serienbriefe, Marketing-E-Mails etc. direkt aus dem CRM - im Zweifelsfall mit MS Office-Anbindung. ;)

      • 1
        Von mosu am Di, 28. November 2017 um 16:02 #

        Von wegen Enterprise-Umfeld-Schwachsinn. Es gibt ganz unterschiedliche professionelle Anwendungsszenarien.
        Was die "objektiven deutlichen Verbesserungen" bei MS-Office betrifft. Darfst du darüber sprechen, worum es sich da handelt oder muss das geheim bleiben? Ist es vielleicht der Ribbon-Balken, der die obere Hälfte des Bildschirms füllt, so dass unten noch ein schmaler Schlitz zum Arbeiten bleibt. Klaro, für Leute, die gerne Geburtstagsbriefe mit Microsoft-Emojis und -Clipart sowie diversen Schriften formatieren, ist das 'ne feine Sache. Für Leute die Texte schreiben wollen, weniger. Die Lösungen von Libreoffice und übrigens auch iWork/Pages erscheinen mir da deutlich durchdachter.

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