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Di, 28. November 2017, 10:57

Software::Desktop::KDE

KDE definiert Ziele für die nächsten Jahre

Lydia Pintscher, Vorsitzende des KDE e.V. hat die seit der diesjährigen Akademy-Konferenz in Almeira für KDE definierten Ziele für die nächsten drei bis vier Jahre veröffentlicht.

kde.org

In ihrem Blog hat Pintscher drei Themenbereiche aufgeführt, die aus zuletzt zehn Bereichen als vordringliche Ziele ausgewählt wurden. Als Oberbegriffe dienen hier Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit und Leistungsfähigkeit der grundlegenden Anwendungen, der Schutz der Privatsphäre durch KDE-Software und die bessere Einbindung neu dazugekommener Mitwirkender.

Der erste Vorschlag stammt von Nate Graham und zielt auf bessere Benutzerfreundlichkeit und Leistungsfähigkeit der grundlegenden Anwendungen von KDE. Damit sind Anwendungen wie Plasma, Dolphin, Kate, Okular, Gwenview, System Settings, Konsole, Discover, Baloo, KIO, Kirigami und andere gemeint. Dabei werden konkret viele Schwachstellen in Dolphin, Okular und Discover aufgezählt, die es zu beheben gilt.

Den besseren Schutz der Privatsphäre bei KDE-Software hat sich Sebastian Kügler als Ziel auf die Fahnen geschrieben. Schutz der Privatsphäre sei die neue Herausforderung für freie Software, so Kügler. Er will dies als fünfte Freiheit von freier Software verstanden wissen, dass der Anwender bestimmt, welche Daten an welche Dienste gesendet werden. Dies sei nicht nur Ziel, sondern auch Verpflichtung für KDE. Ein wichtiger Teil davon sei sichere Software. Verschlüsselung wo möglich, Bevorzugung von HTTPS über HTTP, Wayland anstelle von X11 sind einige der Standards, die zur Erreichung des Ziels dienen sollen. Hier spielt auch Plasma Mobile eine wichtige Rolle als mobile Erweiterung der KDE-Software.

Als drittes Ziel wurde die bessere Integration von neuen Mitwirkenden bestimmt. Es sollen Barrieren entfernt werden, die es diesem Personenkreis erschwert, sich bei KDE heimisch zu fühlen. Dazu zählt sowohl die Anwerbung als auch die Integration neuer Helfer. Die Ziele sollen 2018 in jeweils eigenen Sprints vorangetrieben werden. Während der Akademy 2018 in Wien wird es einen Bericht über die erzielten Fortschritte geben.

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