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Di, 9. Januar 2018, 11:03

Software::Distributionen::Fedora

Fedora modularisiert seinen Installer Anaconda

Mit Ausgabe 28 will Fedora seinen Installer Anaconda modularisieren und somit leichter wartbar und besser ausbaubar gestalten.

fedoraproject.org

Fedoras Installer Anaconda kann für Neueinsteiger bei Red Hats Entwicklungs-Distribution Fedora eine echte Hürde sein, wenn es um mehr geht als einfach nur die Festplatte zu löschen und Fedora aufzuspielen. Auch war der Installer nicht immer sehr stabil und verursachte Verspätungen bei der Veröffentlichung der Distribution, wie etwa bei Fedora 18.

Jetzt wollen die Entwickler für das am 1. Mai erwartete Fedora 28 Anaconda modularisieren. Dabei sollen mehrere Module entstehen, die über eine DBus-API kommunizieren. Damit soll erreicht werden, dass sich die einzelnen Module besser testen, pflegen und anpassen lassen. Interessierte Projekte sollen leichter eigene Nutzerschnittstellen pflegen oder weitere Funktionalität hinzufügen können.

Der modularisierte Anaconda-Installer soll aus den vier Teilen Modules, Core, UI und Installer bestehen. Als Module könnten unter anderem Zeit und Datum, User-Verwaltung und Lokalisation entstehen. Jedes Modul soll seine eigene API samt Dokumentation erhalten. Die Module sollen isolierte Einheiten sein, die untereinander per DBus kommunizieren. Add-ons sollen den gleichen Stellenwert haben und die gleiche Handhabung bieten wie Module. Wie Module auch sollen sie vom Core verwaltet, dem Bus hinzugefügt und mit den nötigen Abhängigkeiten versorgt werden.

Damit sollen Probleme des monolithischen Codeblocks gelöst werden, die Anaconda derzeit plagen. So ist es laut Jiří Konečný, einem der Anaconda-Entwickler schwierig, Fehler zu finden oder die API stabil zu halten. Auch Änderungen oder Ergänzungen sind derzeit schwieriger als notwendig. Laut der aktuellen Wiki-Seite zu dieser Änderung scheint die Implementierung für Fedora 28 auf gutem Weg zu sein.

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