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Thema: 2ine: OS/2-Anwendungen unter Linux ausgeführt

19 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
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Von Thomas Giese am Fr, 23. Februar 2018 um 16:29 #

aber wem soll das was bringen? OS/2 ist doch schon lange Geschichte. Ich hatte OS/2 Warp 3 und später auch Warp 4 als Alternative zu Windows verwendet. Linux war noch lange nicht soweit, eine Alternative für den Anwender zu sein.
OS/2 ist für den Heimanwender existiert de fakto nicht mehr, seit IBM seinen Rückzug aus dem Projekt bekannt gegeben hat. Von Softwareanwendungen brauchen wir erst gar nicht zu reden.

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    Von Vier Halbe fürs Sägewerk \m/ am Fr, 23. Februar 2018 um 17:16 #

    OS/2 ist doch schon lange Geschichte.
    Nein.

    Und zu deiner Frage, warum man etwas wie 2ine macht: Weil man es kann! Ganz einfach. Es erscheint immer noch kommerzielle Software für alte Plattformen wie Atari 2600, C64, RISC OS und eben auch für OS halbe. Lass den Leuten ihren Spaß! Die einen programmieren (Nicht-)Emulatoren, die anderen schreiben Software, wieder andere bezahlen sogar dafür.

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    Von nico am Fr, 23. Februar 2018 um 18:47 #

    OS/2 lebt unter dem Namen ArcaOS weiter
    https://www.arcanoae.com/arcaos-5-0-2-now-available/

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      Von Stefan Becker am Fr, 23. Februar 2018 um 19:41 #

      Das ist echt ein Schnapp.

      Nur 229 Ocken, das geht doch.

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      Von Anonymous am Sa, 24. Februar 2018 um 00:45 #

      Eigentlich bin ich ganz froh, dass ich OS/2 immer weniger in der Systemlandschaft der Kunden antreffe!
      Dieses System hat doch längst seinen Zenit überschritten.

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      Von assdfghjk am Sa, 24. Februar 2018 um 13:06 #

      Aber nur als 32bit.

      IMO kann das darauf hindeuten, dass man keinen Zugriff auf den IBM-OS/2-Sourcecode hat.

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        Von ziz am Sa, 24. Februar 2018 um 14:24 #

        IMO kann das darauf hindeuten, dass man keinen Zugriff auf den IBM-OS/2-Sourcecode hat.
        eComstation ist auch nur 32 Bit.
        Also dass die wie diese andere Firma (fünf Programme gleichzeitig oder wie war das nochmal) rumpfuschen, glaube ich nicht.
        Ich denke, die haben schlicht nicht die Ressourcen zum Portieren. Außerdem hat das Zeug vermutlich nicht allzuviel an Funktionsumfang zugelegt, die werden wohl nie 64-Bit-Unterstützung benötigen. ;)

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      Von ziz am Sa, 24. Februar 2018 um 14:17 #

      Und auch in Form von eComStation.

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    Von Eddie8 am So, 25. Februar 2018 um 15:26 #

    Die Antwort steht doch sogar im Artikel: " Es gab kein spezifisches OS/2-Programm, das Gordon gerne unter Linux gehabt hätte, sondern er begann das Projekt rein aus technischem Interesse."

    Wem soll es was bringen, wenn du ein Spiel spielst, wenn du Fußball spielst, wenn du wandern gehst, wenn du im Meer schwimmen gehst? Richtig, niemanden, nur dir Spaß & Freude! Warum muss das bei völlig egal was Programmierer in ihrer Freizeit machen immer anders sein?

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    Von haha am Mo, 26. Februar 2018 um 09:27 #

    Zu Zeiten Warp 4 benutze ich bereits Linux als einziges Betriebssystem.

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Von Unwichtig am Fr, 23. Februar 2018 um 17:54 #

...wuerde mal wieder ein paar Spiele portieren. Das ergaebe dann auch einen Sinn.

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Von nachbarnebenan am Sa, 24. Februar 2018 um 06:22 #

Interessantes Projekt und nützlicher, als manche denken mögen. In manchen Bereichen wird auch heute noch OS/2 oder eComStation-Software eingesetzt, gewartet und teilsweise sogar noch (weiter)entwickelt.
Neben den Sparkassen und öffentlichen Einrichtungen (LVAs, einige Opernhäuser) benutzen es auch noch die Krankenkassen. Auch manche Ärzte (Toxikologen und Hämatologen), Medizinlabore und medizinische Auftragsfertiger gehören dazu. Das zentrale System für die Giftnotrufe und das Schnell-Informationssystem der Feuerwehren und des Katastrophenschutzes basiert noch auf OS/2. Ein weiterer Nutzer sind Blindenbibliotheken.
In vielen, aber nicht allen, Fällen läuft es nicht mehr direkt auf aktueller Hardware, sondern mittels Emulation. IBM hat mit VMware einen Vertrag geschlossen und liefert eine angepasste Version aus, die speziell für OS/2-VMs zugeschnitten ist und die passende Hardware emuliert (z.B: einen klassischen Adaptec SCSI-Controller für ISA). Aber in einigen kritischen Anwendungen werden auch heute noch Hardwarebestände von vor 2000 aufgebraucht.
Allerdings denke ich, es wird Jahre dauern, bis produktive Anwendungen da wirklich laufen. Wenn der Druck zu groß ist, kann sich das aber rasch ändern…

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    Von Anonymous am Sa, 24. Februar 2018 um 09:57 #

    Und ein Ausblick auf die künftigen Sicherheitsprobleme im IoT, bei autonomen Fahrzeugen usw. Die Hardware hält 30 Jahre, aber die Software ist schon veraltet, wenn sie ausgerollt wird.

    Aber es geht um viel Geld; da muss man einfach mal mut zur Lücke haben ;)

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Von rustyoldguy am Sa, 24. Februar 2018 um 15:20 #

Warum nicht gleich eine Original-CD mit OS2W3 nehmen und damit bei Linux auf QEMU ein virtuelles Laufwerk installieren?
Bei mir läuft WIn98SE, Win2000 prf, Freedos, Noveldos, MS-DOS, sogar LINUX tumbleweed mit den neuesten Kernel und
schliesslich OS2Warp3 mit virtuellen Laufwerken auf meinen PC.

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    Von glasen am So, 25. Februar 2018 um 09:53 #

    Weil die Pflege eines alten OS/2 deutlich mehr Aufwand bedeutet als nur einfach eine CD einzulegen und die benötigten Programme zu installieren.

    Ich habe in den letzten Monaten des öfteren mal OS/2 unter Qemu und Virtualbox versucht zum Laufen zu bekommen und jede Version hat an irgendeiner Stelle Probleme gemacht.

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      Von Holger H. am So, 25. Februar 2018 um 22:36 #

      Ich habe in den letzten Monaten des öfteren mal OS/2 unter Qemu und Virtualbox versucht zum Laufen zu bekommen und jede Version hat an irgendeiner Stelle Probleme gemacht.

      Du bist dir sicher, dass es nicht an deinem kaputten Ubuntu liegt?
      Denn in unserem Kunden VMs (KVM, QEMU, Libvirt) läuft das problemlos in verschiedenen Releases.

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        Von da-real-lala am Mo, 26. Februar 2018 um 08:55 #

        Dass du diese Frage überhaupt stellst, zeigt doch, dass du dich gar nicht auf sein Argument einlassen willst. Ich mache mal eine Analogie mit Windows: Wenn eine Software ohne Probleme oder ohne großes Gefrickel auf Wine läuft, werde ich den Teufel tun und ein gesamtes Windows als VM installieren. Und ich stelle mir das jetzt in einer Firma vor, wo man nur eben mal gewisse Daten aus einem Programm haben will, das in den frühen 90ern eben nur für OS/2 gemacht wurde, weil die damals zuständige Person dachte, OS/2 wäre die Zukunft. Wenn ich die Daten binnen 1h brauche, dann wäre dieses 2ine doch perfekt dafür, vorausgesetzt es läuft auch ordentlich. Wenn nicht, kann ich immer noch eine VM öffnen. Aber eine VM ist kein Ersatz für so etwas, natürlich vorausgesetzt es funktioniert.

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          Von hmpflg am Do, 1. März 2018 um 07:05 #

          "Wenn ich die Daten binnen 1h brauche, dann wäre dieses 2ine doch perfekt dafür, vorausgesetzt es läuft auch ordentlich."

          Wer Daten noch in alten Systemen hat kümmet sich um Zugang bevor der Bedarfsfall eintritt und kann dabei das für ihn Beste nehmen. Netzwerk- und Systemsicherheit sind sinnvollerweise auch nicht erst Thema, wenn man Angegriffen wird.
          Wer nur 1h Zeit hat nimmt was funktioniert (soweit bekannt). Wer weiss was bei der Installation von 2ine alles im System landet. Eine VM kann einach nach Gebrauch gelöscht werden.
          Wie wäre es mit der Kombination von 2ine in einer Linux VM - wenn keine Lizenz oder Installations-Image mehr vorhanden ist?

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