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Thema: OpenStreetMap erhält 5 PByte Informationen zu Gebäuden von Microsoft

11 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Hm am Mi, 4. Juli 2018 um 15:31 #

Klingt als ginge es um Microsoft-Gebäude, hab ich zumindest beim Lesen der Überschrift gedacht.

Veilleicht wäre "OpenStreetMap erhält von Microsoft 5 PByte Informationen zu Gebäuden" eindeutiger.

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Von Pit am Mi, 4. Juli 2018 um 16:12 #

Die Gebäude werden mit kompatbiler Lizenz bereitgestellt, ob sie jedoch jemals in OSM importiert werden hängt von der Community ab.
Aktuell sind noch fast keine dieser Gebäude in OSM

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    Von theuserbl am Mi, 4. Juli 2018 um 21:48 #

    Naja, dauert halt bestimmt, die Daten zu verifizieren.

    Die werden bestimmt nicht einfach so von einer externen Quelle übernommen. Da muß man erst einmal das angebotene Material mit den eigenen Daten vergleichen und gucken, wenn das Microsoft-Kartenmaterial von dem eigenen Kartenmaterial abweicht, an welcher Stelle welche Karte stimmt.

    Nur weil eine externe Quelle ein Gebäude genau beschreibt und die Daten liefert, kann es ja nicht einfach so ungeprüft integriert werden.
    Alternativ könnte man auf OSM in einem Unterbereich eine zweite Version von OSM bereitstellen, wo die von Microsoft bereitgestellen Gebäudedaten ungeprüft integriert wurden. Aber bei der Hauptkarte von OSM geht das natürlich nicht.

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Von theuserbl am Mi, 4. Juli 2018 um 21:36 #

Bei den (Desktop-) Betriebssystemen ist Windows auf Platz 1 und bei den Office-Paketen ist MS-Office auf Platz 1. Daher sieht Microsoft es auch nicht als nötig an, seinen Windows-Kernel oder andere Bestandteile seines Betriebssystems oder seines Office-Pakets unter eine OpenSource-Lizenz zu stellen. Ganz im Gegenteil gibt es dort Gängeleien, wie daß Windows Telemetriedaten der Nutzer an Microsoft sendet und so.

Google ist auf dem Desktop nicht so sehr vertreten. Bei denen ist Android, ChromeOS und in Zukunft Fuchsia OpenSource.

---

Bei Suchmaschinen und Kartendiensten ist Google die Nummer 1.

Microsoft ist lediglich mit großem Abstand auf dem zweiten Platz. Microsoft bietet jetzt Teile seines Materials für OpenStreetMap an.

--

Irgendwie habe ich das Gefühl, wäre Microsoft bei den Kartendiensten die Nummer 1, dann hätte Microsoft nicht diese 5 PByte Daten an OpenStreetMap übergeben.

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    Von wolfgang kobel am Do, 5. Juli 2018 um 00:48 #

    Genau so sieht es leider aus. Was können wir dagegen unternehmen?

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    Von Neuer_ohne_login am Do, 5. Juli 2018 um 16:37 #

    Dann kannst Du mir also den Code für Google Now Launcher, Pixel Launcher, ihre Kamera-App, die Google Maps App geben? Praktisch aller relevanter Code für mich auf meinen Handy ist von Google und Closed Source, wenn nicht gleich auf deren Servern.

    Dass Android Open Source ist, hat nur genau einen Grund, die Lizenzen, die in GNU/Linux verwendet werden.

    Und dass Android eine eigene libc (bionic) hat, liegt ja auch nur daran, dass damit keine LGPL-Beschränkungen von Google einzuhalten sind.

    Leider ist kein großer Player, ob Apple, Facebook, Google, Amazon, oder eben Microsoft auch nur im geringsten an Open Source oder gar Freier Software interessiert.

    Da müssen wir uns schon selbst drum kümmern. Wenn dann jemand OSM hilft, um sich selbst zu helfen, oder um Google zu schaden, egal. Dann muss man die Hilfe annehmen. Besser noch hätten Sie die Algorithmen und den Code dahinter veröffentlicht, oder haben sie?

    Gruss,
    Kay

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    Von michael b. am Do, 5. Juli 2018 um 23:45 #

    Bei ... Kartendiensten ist Google die Nummer 1?

    MIr ist schon vor Jahren beim Vergleich der Detaillierung beider Karten um den Bahnhof Rottweil aufgefallen, dass Google Maps (im Browser, gibt es eine bessere Zugriffsmöglichkeit?) überhaupt nur noch dazu taugt, Restaurants und Läden in der Karte anzuklicken. In Punkto Fußwegen, Waldwegen, Schleichwegen, Unterführungen ist dort gar nichts mehr zu erkennen. Früher war das mal besser, wenn ich mich recht entsinne. Lediglich die Luftbilder taugen bei Google meist mehr als der Typ "Aesri Aerial", die man bei graphhopper.com/maps angeboten bekommt.

    Michael

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