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Mi, 11. Juli 2018, 13:13

Software::Container

Google stellt Container-Werkzeug Jib vor

Google hat das Container-Werkzeug Jib als Open Source freigegeben. Es dient dazu, Java-Anwendungen leichter in Container verpacken zu können.

Google

Google hat im Blog seiner Cloud-Plattform die Anwendung Jib vorgestellt, die das Erstellen und Ausrollen von Java-Anwendungen vereinfachen soll. Das auf GitHub entwickelte Jib baut Docker und OCI-Images für Java-Apps und ist als Plugin für Apache Maven und Gradle verfügbar.

Bisher musste ein Java-Entwickler Docker installieren und ausführen, Anweisungen zum Erstellen der Anwendung in ein Dockerfile schreiben und dann das fertige Container-Image zur Aufbewahrung in ein Repositorium verschieben.

Jib ist ein schneller und einfacher Container-Image-Builder, der alle diese Schritte der Verpackung einer Java-Anwendung in ein Container-Image übernimmt. Dazu muss kein Dockerfile erstellt werden, Docker muss nicht einmal installiert sein. Durch die Integration in die Java-Build-Werkzeuge Maven und Gradle können Entwickler ihre bewährten und bekannten Werkzeuge und Arbeitsabläufe weiterverwenden und müssen nicht zwangsweise einen Docker-Workflow erlernen. Jib integriert sich laut Googles Angaben unkompliziert in den Ablauf der Build-Werkzeuge.

Jib, das selbst in Java realisiert ist, erkennt Änderungen an einer Java-Anwendung automatisch und berücksichtigt diese bei folgenden Container-Builds. Dabei nutzt Jib die Vorteile von Image-Layering und Registry-Caching, um schnelle, inkrementelle Builds zu erzielen. Es liest die Build-Konfiguration ein, organisiert die Anwendung in verschiedene Ebenen (Abhängigkeiten, Ressourcen, Klassen) und baut nur die geänderten Ebenen neu auf.

Jib unterstützt die deklarative Erstellung von Container-Images aus den vorhandenen Maven- und Gradle-Build-Metadaten und kann so konfiguriert werden, dass reproduzierbare Build-Images erstellt werden, solange die Eingaben gleich bleiben. Weitere Dokumentation ist auf GitHub zu finden. Google bezeichnet Jib in der jetzigen Phase als »work in progress«.

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