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Fr, 16. Februar 2001, 18:34

Unternehmen

Microsoft: OpenSource behindert Innovation

Will man dem neuen Microsoft-Chef Jim Allchin Glauben schenken, dann ist Linux und OpenSource der Tod jeglichen Anreizes Innovationen zu forcieren.

Open Source zerstöre nach Meinung von Jim Allchin jegliche Innovation und das geistige Eigentum. Damit diese Bedrohung nicht noch schlimmere Folgen hat, schlägt der neue Microsoft-Chef deshalb eine rasche Einschaltung der Politik vor. Politiker müssen diese Gefahr erkennen und ernst nehmen. Seine Argumentation hört sich dabei etwas verwaschen an. Open Source müsse bekämpft werden, weil »ich ein Amerikaner bin und an den amerikanischen Weg glaube«. Allchin sei gar fest davon überzeugt, dass OpenSource mit Musiktauschbörsen gleichzusetzen sei und deshalb eine große Bedrohung für das gesamte Software-Geschäft darstelle.

Es versteht sich von alleine, dass der Angriff nichts mit der wachsenden Bedrohung, die Linux für Windows immer öfter wird, zu argumentieren wäre. Nach Aussage von Allchin mache er sich nur um das geistige Eigentum und die Innovation Sorgen. Prompt meldeten sich Vertreter von anderen Unternehmen zu Worte. So erklärte Paul Ferris, Chef der Abteilung Linux und Open Source des Internet-Portals internet.com, dass die größte Innovation der vergangenen Jahre gar nicht von Microsoft ausgegangen sei. Internet wurde überwiegend mit Hilfe freier Software aufgebaut und erst später von Microsoft »innoviert«.

Danke an Michael Herrmann und Oliver für ihre Hinweise.

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