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Mi, 21. Februar 2001, 17:31

Gesellschaft::Politik/Recht

Microsoft: Nicht OpenSource ist gefährlich, sondern GPL

Am heutigen Tag ruderte das Unternehmen zurück und korrigierte die Aussagen von Jim Allchin bezüglich OpenSource ([a 0.2729]wir berichteten[/a]) - nicht die OpenSource-Bewegung ist gefährlich, sondern »nur« die GPL.

Das Redmonder Unternehmen »Microsoft« korrigierte die Aussage von Allchin, in der der Manager die OpenSource-Bewegung als Tod jeglicher Innovation bezeichnete und eine rasche Einschaltung der Politik verlangte. Allchin war fest davon überzeugt, dass Politiker OpenSource bekämpfen müssen. Nun meldete sich aber auch das Unternehmen zu Wort und rückte die Aussage des Managers in ein anderes Licht. Microsoft vertrete die Meinung, dass nicht OpenSource, sondern die »GNU General Public License« (GPL) der gefährliche Part an OpenSource sei, weil sie jegliche Innovation zerstöre. Die unter GPL entwickelten Applikationen müssen im Quellcode freigegeben werden und gefährden nach Meinung der Redmonder unter Umständen die Innovationskraft. Diese wird, glaubt man Microsoft, von kommerziellen Anwendungen abgezogen.

Die Aussage von Allchin stieß nicht nur in der Community auf Kritik. Auch Vertreter von Menschenrechtsorganisationen in den USA warfen Microsoft publizistische Provokation vor. Besonders die Aussage über das »unamerikanische Konzept« wurde in Anbetracht der McCarthy-Ära auf das Schärfste kritisiert.

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