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Di, 27. Februar 2001, 08:31

Auf der falschen Seite der Geschichte

Matt Szulik, Geschäftsführer von Red Hat, hat zu den jüngsten Attacken von Microsoft Stellung genommen.

Er bezieht sich dabei auf die Aussagen von Doug Miller ("Freie Software hat sehr wenig Wert"), Steve Ballmer ("Linux ist die größte Bedrohung für Microsoft") und James Allchin ("Open Source zerstört geistiges Eigentum und behindert Innovation"). Süffisant merkt er an, daß Ballmer wenigstens einmal die Fakten erkannt hätte.

"Hier ist soviel FUD, daß man gar nicht weiß, wo man anfangen soll", beginnt Szulik seine Gegenattacke. Er widerlegt dann die drei Kernaussagen von Microsoft.

  1. Linux ist ein unreifes Produkt: Nachweislich falsch. Linux hält nahezu 30% des Server-Markts, wird jeden Tag besser und ist sicherer als Windows. Und Blue Screen sei kein Begriff aus der Linuxwelt, sondern stamme von den unreifen Windows-Systemen, dreht Szulik den Spieß um.
  2. Linux bedroht das Kerngeschäft von Microsoft: Nicht nur das, sondern Linux und Open Source bedrohen die gesamte Geschäftsstrategie von Microsoft, also Streben nach Vorherrschaft, Monopolbildung, totale Kontrolle und eingeschränkte Wahlmöglichkeiten der Kunden.
  3. Open Source zerstört geistiges Eigentum und behindert Innovation: Open Source schafft gewaltige Mengen an geistigem Eigentum mit GPL-lizensierter Software. Doch diese Software gehört den Benutzern, nicht den Firmen. Und ein weltweites Monopol zerstört Innovation weit wirksamer als freie Software.

Szulik fühlt sich in der ganzen Debatte auf der richtigen Seite. Blickt man in die Geschichte zurück, haben Freiheit und individuelle Rechte letzlich immer die Oberhand behalten.

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