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Di, 20. März 2001, 10:51

Die Bundeswehr wendet sich Open Source zu

Die Bundeswehr sagt zukünftig nein zu Microsoft-Produkten, und ja zu Anwendungen und Systemen aus dem Open Source-Bereich, dies ist in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Spiegel" nachzulesen.

Hauptgrund dafür soll nicht der Geldfaktor sein, der sicherlich auch eine nicht zu verachtende Rolle spielt, sondern die Sicherheit solcher offenen Systeme.

Nach Erkenntnissen deutscher Sicherheitsbehörden verfügt der amerikanische Spionagedienst NSA über die Source-Codes der Microsoft-Software und kann so selbst verschlüsselte Daten lesen. Dies ist der Bundeswehr ein Dorn im Auge. Außerdem sollen zukünftig Verschlüsselungstechniken aus Deutschland anstatt den USA eingesetzt werden. Hier kommen die Firmen Siemens und die Deutsche Telekom zum Einsatz.

Nach und nach sollen alle kritischen und Sicherheitsrelevanten Systeme von der Microsoft-Umgebung auf freie Systeme wie Linux umgestellt werden. Durch diese Aktion verspricht sich die Bundeswehr vor allem sichere und vor allem genau kontrollierbare Systeme.

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