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Mi, 28. März 2001, 17:13

Erster portabler Virus gefunden

Wie der amerikanische Antiviren-Software-Hersteller »Central Command« gestern bekannt gab, entdeckten die Entwickler des Unternehmens ein Virus, das sowohl Windows als auch Linux-Systeme infizieren kann.

Das von den Entdeckern mit dem Namen »W32.Winux« oder »Linux.Winux« getaufte Linux- und Windows-Virus wurde ebenfalls von anderen Herstellern bereits gemeldet. Das Virus verfüge nach Aussagen von »Central Command« über keine zerstörerische Funktionalität. Nach einer Infizierung durchsucht der Schädling die komplette Festplatte nach ausführbaren Dateien, infiziert diese und verbreitet sich so weiter. Das Programm hat nur bedingt eine große Chance, sich verbreiten zu können. Zum einen funktioniert der Schädling nur auf Rechnern der Intel-Familie, zum anderen hindern den Virus im Normalfall die Zugriffsrechte des Systems und die beschränkte Verbreitungsart, andere Systeme zu infizieren. Aktiviert werde das Virus per Doppelklick auf die entsprechende Programmdatei. Es suche danach in einem Linux- oder Windows-Verzeichnis nach mindestens 100 KByte großen ausführbaren Dateien, um diese zu infizieren.

Danach suche es automatisch nach Windows- und Linux-Anwendungen mit Programmdateien von mindestens 100 Kilobyte Größe und hänge sich dann an diese an.

»Wir haben nicht gedacht, dass so etwas möglich ist«, sagte der Chef der zu Central Command gehörenden Firma Medina in Ohio, Keith Peer. »Das ist ein wirklich großer Schritt für die Programmierer von Computerviren.«

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