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Sa, 21. April 2001, 22:23

Hardware

TuxBox-Projekt will Indrema ersetzen

Nach dem [a 0.2917]Aus für Indrema[/a], der Firma, die eine Linux-basierte Spielekonsole auf den Markt bringen wollte, will nun ein Projekt von Freiwilligen dieses Ziel erreichen.

Neben der Verwendung als Spielekonsole soll auch Surfen im Web, Email und Verwendung als MP3-Player möglich sein.

Die überraschende Ankündigung des Projektes wurde auf Slashdot vorgenommen, ein Artikel auf NewsForge folgte. Die Aktivisten bei TuxBox sind größtenteils ehemalige Indrema-Mitarbeiter, die jedoch nichts von Indrema übernehmen konnten und daher wieder bei Null beginnen.

Das Projekt will bis zum Herbst die Hardware fertiggestellt haben und auch 20 bis 30 Spieletitel, freie und kommerzielle, vorstellen. Die Hardware soll aus einem Micro ATX-Board bestehen, auf dem ein AMD Duron mit 750 MHz und ein Geforce2-Grafikchip sitzen. 64 MB RAM, eine mindestens 10 GB große Festplatte, ein DVD-Laufwerk, 6 USB-Ports, eine Netzwerkkarte und SoundBlaster Live vervollständigen das Gerät.

Das TuxBox-Projekt ist nicht kommerziell und wird daher möglicherweise keine eigene Hardware auf den Markt bringen. Die Freiheit und Offenheit des Projektes ist der größte Unterschied zu Konkurrenten wie der Playstation 2. Die Bauanleitung wird auf jeden Fall frei verfügbar sein, so daß sich jeder seine eigene Tuxbox bauen kann. In der Box wird natürlich Linux laufen, und zwar eine eigene angepaßte Distribution.

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