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Mo, 28. Mai 2001, 16:11

IPFilter nicht mehr frei?

Eine Änderung der Lizenzbestimmungen des bekannten »IPFilters« sorgt im Kreise der Entwickler und Benutzer für großen Unmut.

»Im Laufe der Jahre entwickelte sich IPF zur Quasi-Standard-Firewall für verschiedene Betriebsysteme und eine Reihe von kommerziellen Applikationen«, schreibt Kurt Seifried in seinem Artikel auf Securityportal.com. Die am 18. Mai veröffentlichte Version 3.4.17 sorgt allerdings für Unruhe wegen geänderten Lizensbestimmungen. In diesen untersagt der Autor, Darren Reed, jegliche Änderungen oder Modifikationen an IPF durchzuführen. Nach Meinung von Darren stellen die geänderten Lizensbestimmungen keine Änderung, sondern eine Klarstellung dar. Die Modifikation von IPF sei nach Auskunft von Darren noch nie ohne eine Erlaubnis des Autors gestattet gewesen.

Jetzt sorgt der Autor allerdings für erneute Verwirrung. Wie Securityportal.com berichtet, änderte Darren in der »Current«-Version der Applikation die Lizensbestimmungen erneut und untersagt in diesen jegliche Redistribution. Im Klartext dürfte die neue Regelung jegliche Verbreitung des Filters allen Distributoren und System-Entwicklern verbieten.

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