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Di, 3. Juli 2001, 08:07

Software::Desktop

Ford erwägt Open Source Desktops

Bei Ford Europa gibt es Pläne, Microsoft als Lieferant auf die Straße zu setzen.

In einem Interview mit silicon.com deutete der Chef der IT- und E-Business-Infrastruktur, Richard Thwaite, an, daß Überlegungen in dieser Richtung angestellt werden. "Wir sind immer auf der Suche nach potentiellen Anbietern für Desktop-Software", erklärte er. Linux nannte er zwar nicht als explizites Ziel, doch letztlich wolle man zu einer Open-Source-Lösung gelangen. "Ich denke, die ganze Industrie wird letztlich in diese Richtung gehen."

Thwaite ist verantwortlich für rund 33000 Desktop-Systeme, rund ein Drittel aller Desktops bei Ford weltweit. Analysten sehen in Thwaites Ankündigung einen herben Rückschlag für Microsoft. Dies unterstreiche das Problem von Microsoft, in einem übersättigten Markt noch Produkte abzusetzen. Dan Kuznetsky von IDC sagte: "Microsoft hat den Krieg gegen Open Source zu einem religiösen Krieg gemacht. Dadurch wurde die Aufmerksamkeit aber noch mehr auf Open Source gelenkt."

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