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Sa, 7. Juli 2001, 13:53

Gemeinschaft::Konferenzen

LinuxTag: OpenSource-Stände, Teil IV

Auch heute präsentieren wir Ihnen ein paar OpenSource-Stände des LinuxTages.

3Dwm

Am Stand des Englisch sprechenden 3Dwm-Teams kann man sich über die Ideen, Ziele und Fähigkeiten des 3Dwm, einer dreidimensionalen Oberfläche, informieren.

Der 3Dwm ist kein Window-Manager, sondern ein "Workspace-Manager". Es handelt sich um eine 3D-GUI, die nahezu überall laufen sollte, wo OpenGL zur Verfügung steht, definitiv unterstützt werden laut Angaben der Entwickler zur Zeit GNU/Linux und Irix. Dank CORBA ist sie weitgehend unabhängig von Programmiersprachen und zudem netzwerktransparent. Die Entwicklung begann 1999, daher ist das Projekt noch nicht sehr weit fortgeschritten.

Innerhalb der 3D-Oberfläche können X11-Fenster (netzwerktransparent) auf Flächen dargestellt werden, womit eine Abwärtskompatiblität zu 2D-Oberflächen gewährleistet ist; schließlich kann in den existierenden 2D-GUIs die 1D-Oberfläche (Shell) ebenfalls noch verwendet werden.

Das Browsen in einem leicht gedrehten Fenster ist sicherlich nicht besonders sinnvoll, darum geht es aber auch nicht in 3Dwm. Es geht vielmehr darum, Anwendungen die Möglichkeit zu bieten, ihre Oberfläche dreidimensional darzustellen, um sie durch den Benutzer direkter erfahrbar zu machen.

GIMP

Der GIMP-Stand ist überwiegend mit Mitgliedern der GIMP User Group besetzt. Man kann hier GIMP im Zusammenspiel mit Grafiktabletts bestaunen und testen. Es wäre allerdings schön gewesen, mehr Entwickler antreffen zu können.

GIMP war ursprünglich mit Motif entwickelt worden. Da Motif zu speicherfressend war, wurde Gtk+ als leichtgewichtiger Ersatz geschrieben, da es für eine Grafik-Applikation wichtig ist, den Speicher für die Bilder zur Verfügung zu stellen. Die zuküftige GIMP-Version 1.4.x wird lediglich ein "Cleanup"-Release werden, erst 2.0.x wird mit größeren Neuerungen aufwarten.

Linux-Printing

Hier gibt es Informationen über alles, was mit Drucken unter GNU/Linux zu tun hat. Die Drucker von Herstellern, die sich gegenüber den Entwicklern kooperativ verhalten, werden in der Tat bereits äußerst gut unterstützt. Dass die Verfügbarkeit der Spezifikationen allein zu Treibern führt, die eine bessere Qualität liefern als die Windows-Treiber des Herstellers, spricht wohl für sich. Wenn man Entwickler allerdings die Ausgaben eines Windows-Treibers analysieren müssen, um die Funktionsweise herauszufinden, darf man natürlich keine überragenden Treiber erwarten. Viele Informationen zum Thema Drucken sind bei LinuxPrinting.org zu finden.

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