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Mi, 15. August 2001, 17:13

Linux in Hollywood

Zunehmend mehr Animations- und FX-Firmen in Hollywood setzen auf das freie Betriebssystem - nun reagieren immer mehr Hersteller und bieten Lösungen auf Basis von Linux an.

Linux etabliert sich zunehmend im Bereich der Animationstechnik für Kino- und Fernsehfilme. Immer mehr Projekte wurden mit Hilfe der freien Alternative nicht nur gerendert, sondern sogar vollständig erstellt. Nach Berichten der Nachrichtenagentur Reuters plant nun der Computerriese IBM, auf Basis von Linux entsprechende Computer und Server anzubieten. »Innerhalb der kommenden 12 bis 18 Monate wird dieser Markt massenhaft auf Linux umsteigen«, sagte der für den Bereich Medien und Entertainment mitverantwortliche Manager Steve Canepa.

IBMs Hollywood-Pläne sind nicht neu in dem schnelllebigen Computergeschäft. Seit zwei Jahren liefert der Grafikspezialist SGI Rechner auf Basis von Linux für die Belange der Animationstechnik aus. »Die Idee des offenen Betriebssystems ist für die Leute in Hollywood sehr attraktiv, weil sie technisch versiert sind«, sagte Greg Estes, SGI. Nach Meinung von Estes will sich SGI als das führende Unternehmen für die Entertainment-Industrie mit Linux an der Spitze behaupten. Hewlett-Packard und Sun Microsystems mischen ebenso in der lukrativen Sparte mit und liefern ihre Server und Workstations mit Linux aus.

Nachdem »sidefx software« und »Alias/Wavefront« ihre 3D-Modeller und Renderer unter Linux zugänglich gemacht haben, zog auch Avid mit »Softimage|3D« nach und kündigte die Verfügbarkeit der Software auch für Linux an. Wie der Nachrichtenticker »Heise« heute berichtet, stellte nun avid heute auch die Animationssoftware Softimage|XSI für Linux vor. »Laut Michael Stojda, Managing Director von Softimage, begegnet man damit dem sich abzeichnenden Trend, dass sich Linux zur Animationsplattform der Zukunft entwickelt«, schreibt der Ticker.

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