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Di, 25. September 2001, 20:59

Gesellschaft::Politik/Recht

Balsa als Mail-Programm in der Verwaltung

Die Stadt Largo, die kürzlich durch eine der ersten größeren Linux-Installationen [a 0.3413] Aufsehen erregte[/a], setzt auf Balsa als Mail-Programm.

Erst vor einigen Wochen hatte Largo in Florida ihre nahezu gesamte Verwaltung mit 800 PCs auf Linux umgestellt und damit eines der ersten Beispiele für den groß angelegten Einsatz von Linux in der Verwaltung gegeben. Auf den Desktop-PCs läuft KDE, doch als Mail-Programm wird die GNOME-Applikation Balsa eingesetzt. Alle Balsa-Prozesse werden über rsh auf einem Applikations-Server gestartet, der über 2 Pentium-CPUs mit jeweils 1 GHz und 2 GB RAM verfügt. Da jeder Balsa-Prozeß nur 4 MB RAM benötigt, können 500 Benutzer gleichzeitig zugreifen, bevor das System zu swappen anfängt. Diese Zahl wird aber noch nicht erreicht. Bei 50 Benutzern liegt die Systemlast auch nur bei 5%.

Balsa soll eigentlich nur eine Übergangslösung sein, bis auf ein proprietäres Groupware-Produkt (Bynari) umgestellt wird, doch wer weiß, ob die Benutzer später nicht bei Balsa bleiben wollen.

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