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Do, 27. September 2001, 23:15

Software::Kernel

Copyright-Verletzung im Linux-Kernel

Ein Artikel auf Slashdot mit dem reißerischen Titel »Diebstahl von geistigem Eigentum im Linux-Kernel« behauptet, daß es im Linux-Kernel BSD-Code gibt, dessen Copyright-Notiz entfernt wurde.

Im Kernel 2.4.10 soll es, laut dem FreeBSD-Entwickler Sören Schmidt, von ihm entwickelten Treibercode geben. Schmidt: "Sie haben meinen Code verwendet und das Copyright entfernt". Bei dem Code handelt es sich um die ATA-RAID Treiber (hptraid.h und pdcraid.h). Sie sollen Ähnlichkeiten mit dem von Schmidt entwickelten ata-raid.h aufweisen. Nach den Bestimmungen der FreeBSD-Lizenz sei es zwar erlaubt, Code zu übernehmen, der Copyright-Vermerk müsse aber bleiben. Sören Schmidt hat sich an den für diese Treiber zuständigen Red Hat-Entwickler gewandt und hofft jetzt eine friedliche Einigung zu erzielen.

Die betroffenen Dateien hat Schmidt durch Reverse Engineering der RAID-Chips erstellt, da die Hersteller (Highpoint bzw. Promise) keine Informationen zur Verfügung stellten.

Der Red Hat-Entwickler hat inwzischen die betroffenen Dateien korrigiert und einen Patch an Linus Torvalds gesendet.

Dank an Karl Karzelek für die Meldung.

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