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Mo, 8. Oktober 2001, 15:00

Gesellschaft::Politik/Recht

MPlayer verlässt pre-Version

Das Entwicklerteam um den freien Video-Player »MPlayer« veröffentlichte die erste Version, die nicht mehr als »Pre«-Version bezeichnet wird.

Nach der Version 0.50-pre3 stellten die Entwickler von »MPlayer«, einen freien Videoplayer für Linux, eine endgültige Version der Applikation vor. Zu den wichtigsten Änderungen gegenüber der letzten Pre-Version gehört die Entfernung des Quicktime-Codecs aus der Applikation und dessen Verlagerung ins CVS. Nach Aussage der Entwickler macht es nur bedingt Sinn, diesen Codec im MPlayer zu verwenden, unterstützt doch die Linux-Version das am häufigsten verwendete Sorenson-Codec nicht.

MPlayer stellt einen freien Player für Linux dar, welcher die am häufigsten verwendeten Formate abzuspielen vermag. Neben der Möglichkeit, Video-CDs (VCD) und DVDs von einem Laufwerk wiederzugeben, beherrscht die Applikation auch das Abspielen zahlreicher weiterer Video- und Audio-Formate. MPEG 1 und 2 können ebenso mit »MPlayer« abgespielt werden wie DivX, OpenDivX und andere MPEG4-Varianten. Ferner können auch sogenannte »Windows-Codecs« wie Intel Indeo, MJPEG und ASV2 mit Hilfe der Applikation unter Linux abgespielt werden.

Die Applikation beherrscht Skins und unterstützt MMX, MMX2, 3DNow und weitere Befehlssätze. Die Ausgabe der Filme kann wahlweise unter X, Framebuffer oder Fernseher erfolgen. Vorausgesetzt für die dritte Möglichkeit ist die Verfügbarkeit unterstützter Hardware.

Das knapp 1,2 MB große File kann ab sofort vom Server des Projektes heruntergeladen werden.

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