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Do, 11. Oktober 2001, 00:31

Gemeinschaft::Personen

Linus Torvalds spricht über die Zukunft

OSNews.com veröffentlichte ein sehr interessantes Interview mit Linus Torvalds, in dem der Linux-Gründer über GNU/Linux , Kernel 2.6, Microsoft und die Zukunft spricht.

Nach Angaben des Coders wird so lange keine neue Entwicklerversion des Kernels angefangen, bis der stabile Baum in Augen von Linus sich als wirklich stabil erweist und alle Anforderungen, die an den Kern gestellt wurden auch erfüllt. Die wichtigste Änderung in der kommenden Version von Linux wird dagegen eine noch bessere Unterstützung von weiteren Geräten, ein überarbeitetes IO-Layer und eine größere Anzahl an Treibern sein. Ferner will Linus das SCSI-Layer überarbeiten und das System vom alten Code »befreien«.

Auf die Frage, wie Linus zu einer besseren grafischen Konfiguration des Kernels stehe, antwortete Torvalds, dass er kein großer Freund von manueller Kernel-Konfiguration sei und deshalb immer mehr versuchen wird, dass das Herzstück von Linux automatisch und ohne Interaktion des Users konfiguriert wird. Erweiterungen wie automatisches »hot-plugging« bei Bedarf sind nach Meinung von Linus viel wichtiger und bequemer für den Benutzer, als manuelle »Device-Manager«.

Microsofts neues Produkt »Windows XP« ist dagegen für Torvalds nicht interessant. Nach Meinung von Linus konkurriert er nicht mit den Redmondern, sondern will sich ausschließlich auf die Entwicklung von Linux konzentrieren. Ob das Linux-System »GNU/Linux« oder »Linux« genannt werden soll, lies der Kernel-Hacker ebenso unbeantwortet. Nach Meinung von Torvalds verstehe er die Argumentation von Stallman nicht, der Name sei ihm aber weitgehend gleichgültig.

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