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Mo, 5. November 2001, 17:54

Unternehmen

Linux-Zugang zu CDs der nächsten Generation gesichert

Wieder einmal konnten sich Open-Source-Vertreter mit ihrer Forderung durchsetzen, daß eine Spezifikation ohne Lizenzgebühren verfügbar gemacht wird.

In diesem Fall ging es um die Spezifikation »Mount Rainier«, die das Format von CDs der nächsten Generation definiert. Mount Rainier soll in der Zukunft sowohl das CD-RW-Format als auch Floppy- und Zip-Disk-Formate ersetzen. Die Formatierung des Datenträgers wird überflüssig, die Fehlerkorrektur verbessert. CDs mit diesem Format verhalten sich nahezu wie Festplatten. Auch schreibbare DVDs sollen dieses Format verwenden.

Mount Rainier ist seit zwei Jahren in Entwicklung und wurde von Firmen wie Philips, Sony, Microsoft und Compaq unterstützt. Zunächst war aber vorgesehen, das Format oder eher einen Teil davon nicht frei verfügbar zu machen (Eggert Gudmundsson von Philips bestreitet dies allerdings).

Doch Andre Hedrick, der streitbare Entwickler des Linux IDE-Treibers mit Sitz im ATA-Komitee, konnte sich mit seiner Forderung nach Öffnung der Spezifikation durchsetzen. Auch einschlägige Drohungen von Microsoft konnte er sich leisten zu ignorieren. Hedrick, der seit kurzem seine eigene Beratungsfirma für den Bereich IDE/ATA leitet, hatte ein einfaches Argument: Linux übernimmt allmählich den Server-Markt, und ohne Linux-Unterstützung ist die Spezifikation nahezu wertlos.

Laufwerke, die mit Mount Rainier kompatibel sind, sollen bis zum Jahresende bereits erscheinen, bei gleichen Kosten wie bisherige Laufwerke.

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