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Di, 13. November 2001, 22:47

Software::Virtualisierung

Virtual Server 0.6 freigegeben

Das Linux vserver-Projekt, das von Jacques Gelinas, dem Autor von linuxconf geleitet wird, hat Version 0.6 freigegeben.

Mit vserver (Virtual Private Servers) wird es möglich, unabhängige Server in einem einzigen PC laufen zu lassen. Die Vorteile dieser Methode sind höhere Sicherheit, Flexibilität und niedrigere Kosten.

Prozesse in einer vserver-Umgebung sind viel stärker vom Rest des Systems isoliert, als dies mit normalen UNIX-Methoden (chroot) machbar wäre. Nicht nur haben solche Prozesse keinen Dateizugriff außerhalb ihres Verzeichnisses, sondern sie sehen auch nur die Prozesse innerhalb ihrer Gruppe. Jeder vserver hat seinen eigenen Hostnamen und IP-Adresse und kann nur diese verwenden. Auch der Superuser eines vserver hat sehr eingeschränkte Rechte, im Prinzip nicht mehr als vollen Zugriff auf alle Dateien innerhalb des vservers.

Mögliche Anwendungen sind virtuelles Hosting, wo die gehosteten Präsenzen besser voneinander getrennt sind, sichere Server, Test von neuen Diensten oder Ausbildung.

Neu in Version 0.6 sind die Anpassung an Kernel 2.4.13, Änderung der Systemaufruf-Nummer, um Konflikte mit anderen neuen Kernel-Features zu vermeiden, und ein neues Flag für das ext2-Dateisystem, das das gemeinsame Verwenden von Dateien in verschiedenen vservern erleichtert. Die Utilities vtop und vbuild sind neu, vunify wurde neu implementiert.

(Dank an Kevin Löhmann für den Hinweis.)

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Kommentare (Insgesamt: 11 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re: Re: Virtual Server 0.6 freigegeben (Anonymous, Di, 20. November 2001)
Re: Virtual Server 0.6 freigegeben (Anonymous, Fr, 16. November 2001)
Re: Re: Virtual Server 0.6 freigegeben (ex-Anonymous, Mi, 14. November 2001)
Re: Re: Virtual Server 0.6 freigegeben (Johanes, Mi, 14. November 2001)
Re: Virtual Server 0.6 freigegeben (ex-Anonymous, Mi, 14. November 2001)
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