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Di, 13. November 2001, 23:22

Unternehmen

Neues Halloween für Microsoft?

Ähnlich wie vor drei Jahren ist ein internes Microsoft-Dokument in der Öffentlichkeit aufgetaucht, dieses Mal in Form einer Email des Vizepräsidenten der Windows-Division, Brian Valentine.

Sofern die Mail echt ist, was im Moment nicht belegbar ist, dann fürchtet Microsoft Linux wie nichts sonst. Valentine beschreibt in der Mail, wie es diversen Marketingleuten gelang, Kunden, die sich zwischen einer Linux- und einer Windows-Lösung entscheiden mußten, die Windows-Lösung zu verkaufen. In Kurzfassung: Mit dem "Volumen-Lizenz-Programm" (also Rabatten) und angeblichen Vorteilen der Microsoft-Plattform. Ganze drei Beispiele kann er nennen.

Valentine stellt auch fest, daß viele Anwender genug haben von den teuren RISC-Plattformen von Sun, IBM und HP. Sie stellen dann fest, daß sie mit Linux eine einfache Migration bewerkstelligen können - unglücklicherweise aus Valentines Sicht. Hier den Kunden Windows 2000 aufzudrängen, sieht er als wichtige Aufgabe an. »Linux ist die langfristige Bedrohung unseres Kerngeschäfts«, schreibt er. Nicht eine, sondern die Bedrohung.

Er ermahnt die Verkäufer, ihre Kundenkontakte zu durchforsten und besonders nach IBM und/oder Linux Ausschau zu halten. Auch sollen sie von allen Kunden genau in Erfahrung bringen, ob sie UNIX-Rechner einsetzen, und diese besonders bearbeiten und auf die PC-Welt einzunorden. »Tätowiert euch diese Bestandsaufnahme auf den Arsch, wenn es sein muß«, schreibt er, »und macht UNIX Applikation für Applikation, Rechner für Rechner, Abteilung für Abteilung platt.«

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