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Mi, 2. Januar 2002, 17:12

Krusader gelandet

Nach eineinhalbjähriger Arbeit stellten die Autoren Rafi Janai und Shie Erlich die erste stabile Version ihres Filemanagers, Krusader, für das K Desktop Environment (KDE) vor.

Über eineinhalb Jahre dauerten nach Aussage der Autoren die Arbeiten an der stabilen Version von Krusader, einem alternativen Filemanager für KDE2. Nun veröffentlichte der Entwicklerkreis die erste stabile Version der Applikation und stellte diese allen Interessenten zum freien Download bereit.

Krusader stellt nach Auskunft der beiden Entwickler einen Filemanager für KDE 2.x »der alten Schule« im Stile des Midnight oder Norton Commanders dar. Neben fundamentalen Aktionen wie Kopieren, Verschieben und Bearbeiten von Dateien überzeugt die Applikation vor allem durch eine sehr ausgeklügelte Archiv-Funktionalität. Mittels weniger Maus-Klicks können Dateien in verschiedene Archivarten gepackt und entpackt werden. Ferner bietet Krusader einen Mount-Manager, mit dessen Hilfe Partitionen gemountet, formatiert sowie angesehen werden können. Ein »Quick View Panel« erlaubt zudem Text-, Bild- sowie HTML-Dateien komfortabel innerhalb der Applikation anzuzeigen, ohne dafür einen separaten Viewer starten zu müssen.

Krusader in der Version 1.0 kann ab sofort vom Server der Entwickler als bereits übersetzte Binär-Datei für Mandrake, sowie als knapp 1,5 MB große Quelldatei heruntergeladen werden. Zur korrekten Funktionsweise benötigt die Applikation KDE in der Version 2.x.

Mit der Veröffentlichung der Version 1.0 starten die Autoren zugleich eine neue Version des Managers, die nach Aussagen von Rafi und Shie neben einen vollständig neuen GUI auch eine Vielzahl neuen Funktionen mit sich bringen wird. Neben einem »Directory sync« wird die kommende Version von Krusader einenen Samba-Browser, Hex-Viewer und neue Terminal-Funktionalität aufweisen können.

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