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So, 13. Januar 2002, 21:21

Gemeinschaft

Interview mit Jody Goldberg

DesktopLinux.com interviewte den Projektleiter der freien Tabellenkalkulation Gnumeric, Jody Goldberg.

Gnumeric ist bekanntlich gerade in Version 1.0 erschienen, nach einer Entwicklungszeit von dreieinhalb Jahren.

Goldberg übernahm vor über einem Jahr die Leitung des von Miguel de Icaza gegründeten Projekts. Er trägt seither kaum noch selbst Code bei, sondern kümmert sich mehr um die sonstigen Belange. Dies findet aber hauptsächlich spätabends und am Wochenende statt.

Goldberg, der Familienvater mit dem weiblich klingenden Vornamen, kam zum Gnumeric-Projekt durch seine Arbeit für Investment-Firmen, in der er viel mit Tabellenkalkulationen zu tun hatte. Als Excel-Poweruser konnte er leicht die Grenzen von Excel und anderen proprietären Tabellenkalkulationen erreichen, jedoch ohne die Möglichkeit, etwas daran zu verbessern. In Gnumeric dagegen besteht diese Möglichkeit. Goldberg ist der Ansicht, daß Open Source grundsätzlich zu höherer Code-Qualität führt.

Ein Wettrennen mit KDE, Mac OS X oder Windows sieht Goldberg nicht. Die Frage, ob Linux reif für den Desktop ist, ist für ihn Nonsens. Gnumeric ist eine deutliche Antwort auf diese Frage.

Auch die Zukunft von Gnumeric kommt zur Sprache. Eine Version 1.1 für GNOME 2.0 soll in Kürze gestartet werden, erst danach soll über Version 2.0 nachgedacht werden.

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