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Mo, 14. Januar 2002, 18:59

Gesellschaft::Politik/Recht

Borlandsche Lizenz

Für rege Proteste in der Community sorgen zur Zeit die Lizenzbestimmungen von Borland für Kylix and JBuilder 5, in dem sich der Hersteller das Recht einräumt, Hausdurchsuchungen durchzuführen.

Ein Artikel auf Freshmeat sorgt zur Zeit für heftige Diskussionen. Grund dafür stellen die Lizenzbestimmungen und die Vorgehensweise von Borland gegenüber Kunden und der Community dar. Wer die Testversionen von JBuilder 5 oder Kylix für das freie Betriebsystem herunterladen will, muss sich einer langen Prozedur unterziehen. Neben einer Registrierung mit vollständiger Adresse verlangt das Unternehmen auch die Telefonnummer und eine Unterzeichnung von Lizenzbestimmungen. In diesen räumt sich Borland das Recht ein, dem Lizenznehmer Hausbesuche abzustatten, um nach möglichen Lizenzverstößen Ausschau zu halten. Dabei nutzt es dem Anwender wohl ziemlich wenig, dass sich Borland nur »innerhalb Geschäftszeiten« und »nur aufgrund plausibler Gründe« eine Hausdurchsuchung vorbehält.

Ein weiterer Grund zur Beanstandung stellt die Beschränkung der Verbreitung der zur Ausführung der Programme nötigen »Redistributables« dar. Ein glatter Widerspruch der Lizenzrechte, meint T.J. Duchene, Autor des Freshmeat-Artikels. Sieht doch die Bolandische-Lizenz vor, mittels Kylix 2 Open Edition nur GPL-Software erstellen zu dürfen.

Die komplette Analyse der Lizenz und einen offenen Brief an Borland finden alle Interessieren auf den Seiten von Freshmeat.

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