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Mi, 16. Januar 2002, 16:31

Gesellschaft::Wirtschaft

Wirtschaft setzt zunehmend Linux auf dem Desktop ein

Während die Bundesregierung und Behörden immer noch sehr zögerlich Linux in Betracht ziehen, vermelden immer mehr Unternehmen eine abgeschlossene Migration kompletter Anlagen und Desktop-Systeme auf Linux.

Die Henkel KG - Generalagentur der Nürnberger Versicherung - mit Hauptsitz in Darmstadt und deutschlandweiten Niederlassungen vermeldete gestern die erfolgreiche Einführung einer umfassenden Linux-Landschaft. Nach Auskunft des ausführenden Unternehmens, GONICUS GmbH, stellte das Unternehmen nicht nur die komplette Serverlandschaft auf Linux um, sondern realisierte ebenso die Desktopumgebung unter Linux.

In der Zentrale in Darmstadt realisierte GONICUS für Henkel eine reinrassige Thin Client-Umgebung (GOto), in der ausschließlich Clients ohne Festplatte zum Einsatz kommen, die von einer Linux-Server-Farm sowohl Betriebssystem als auch Applikationen und Benutzerprofile beziehen. Hier greifen dann rund 100 Thin Clients über eine Telnet5250-Terminalemulation direkt auf die AS/400 zu.

»Unsere hohen Anforderungen an Administrierbarkeit, Stabilität und Verfügbarkeit der EDV-Landschaft bei gleichzeitiger Unabhängigkeit von Softwareherstellern sahen wir durch einen Linux-Ansatz am besten abbildbar«, begründet Henkel IT-Leiter Richard Brückner seine Entscheidung für Linux.

Auch das in Karlsruhe ansässige Unternehmen abas verkündete die Realisierung einer kompletten Business-Software unter Linux. Die bisherige Lösung bei der Bayerischen Medien Technik GmbH, einem Tochterunternehmen des Bayerischen Rundfunks (BR) und der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM), Novell-File-Server mit MS-Excel und MS-Access mit individuellen Anpassungsprogrammierungen stieß nach Angaben von abas an ihre Grenzen. Die Business-Software sollte Arbeitsabläufe optimieren, eine effiziente Buchhaltung und Kostenrechnung sicherstellen, den schnellen Zugriff auf betriebswirtschaftliche Auswertungen erlauben und eine Überprüfung der Daten durch Prüflisten ermöglichen. Verkauf, Einkauf, die gesamte Buchhaltung, die Kosten- und Leistungsrechnung und das Controlling werden zukünftig von der auf Linux-Basis entwickelten abas-Business-Software unterstützt.

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