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Do, 24. Januar 2002, 16:16

Unternehmen

Loki gibt offenbar auf

Seit April klagt die Linux-Spieleschmiede »Loki Software« über Schwierigkeiten, nun scheint das Unternehmen nach Berichten von FuckedCompany seine Aktivitäten zum 31. Januar aufzugeben.

Wie der Pleite-Nachrichtenticker »FuckedCompany« berichtet, wird die bekannte Spieleschmiede »Loki Software« zum Monatsende geschlossen. Der Ticker publiziert eine eMail an die Geschäftspartner und Reseller des Unternehmens, aus der die Einstellung aller Aktivitäten zum 31. Januar hervorgeht. Scott Draeker, Präsident von Loki Software, kündigt in dieser Mail an, dass Loki nach »3 wundervollen Jahren« sich nun aus dem Geschäftsleben zurückziehen wird. Alle Partner haben noch bis zum Monatsende die Gelegenheit, Loki-Produkte zu kaufen. Ab dem ersten Februar wird das Unternehmen keine weiteren Spiele mehr verkaufen sowie den Support einstellen.

Bereits im April klagte das Unternehmen über Schwierigkeiten und finanzielle Probleme. Im August beantragte Loki Gläubigerschutz nach Chapter 11, versicherte aber, alle Aktivitäten fortzuführen und eine Sanierung des Unternehmens durch Reorganisation zu erreichen. »Diese Vorgehensweise wird uns faire Verhandlungen mit den Gläubigern und gleichzeitig die Fortführung der Arbeit ermöglichen«, sagte zu Draeker diesem Zeitpunkt.

Loki Software wurde vor drei Jahren mit dem Ziel gegründet, hochkarätige Spiele unter Linux zu veröffentlichen. Ferner engagierte sich die Spieleschmiede auch bei der Programmierung von freier multimedialer Software. Neben der bekannten Simple DirectMedia Layer-Bibliothek (SDL) veröffentlichte Loki die SMJPEG (SDL Motion JPEG Library) und eine Vielzahl weiterer Bibliotheken für Linux.

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