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Di, 29. Januar 2002, 22:18

Software::Desktop::KDE

KDE im Business-Einsatz

Die kalifornische Firma TrustCommerce betreibt ihre Desktop-Systeme mit Linux und KDE und hat sich von proprietärer Software nahezu vollständig befreit.

Der leitende Software-Architekt der Firma, Adam Wiggins, hat einen Artikel über die Umstellung verfaßt, die natürlich nicht ganz problemlos vor sich ging und auch von einer gründlichen Recherche vorab eingeleitet wurde. Die Umstellung bezog sich nur auf die Desktops. Serverseitig ist die Firma schon längere Zeit frei von proprietärer Software.

Schon vor der Umstellung benutzten zahlreiche Ingenieure in der Firma Linux als Desktop, während der Rest Windows verwendete. Der Dokumentenaustausch mit Kunden im doc- oder xls-Format war einer der wichtigsten Gründe hierfür. Mit Erscheinen von Mandrake 8.0 beschloß Wiggins jedoch, die generelle Durchsetzung von Linux zu forcieren. Ein neuer Mitarbeiter an der Rezeption war der erste Testkandidat.

Der Rechner für den Kandidaten wurde mit KDE, StarOffice und Acrobat Reader ausgestattet und von dem Mitarbeiter sehr positiv bewertet (»ich habe keine Ahnung, was das ist, aber es ist sehr einfach zu benutzen«). Von diesem Zeitpunkt an war ein Rechner mit Mandrake 8.1 die Standardausstattung für alle neuen Mitarbeiter, aber es wurde keiner der bisherigen Mitarbeiter zu einer Umstellung gezwungen. Doch die Zahl der Windows-User schwindet offenbar immer mehr.

Eine positive Folge der Umstellung war offenbar auch, daß die meisten Dokumente in offenen Formaten wie HTML oder PDF anstelle der früheren proprietären Formate versandt werden. Neben StarOffice/OpenOffice, gegen die man so einige Einwände erheben kann, erfreut sich auch KOffice einer gewissen Beliebtheit unter den Anwendern, hat jedoch generell noch zu wenige Features, um im Unternehmen bestehen zu können.

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