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Mi, 6. Februar 2002, 16:29

Software::Distributionen::OpenSuse

SuSE: Break-Even im zweiten Quartal geplant

Der Nürnberger Distributor SuSE erhofft sich nach einem Bericht des amerikanischen Nachrichtentickers »CNet« im zweiten Quartal dieses Jahres den Break-Even zu erreichen.

SuSE plant nach einer Aussage von Chief Executive Gerhard Burtscher, im zweiten Quartal den Break-Even zu erreichen. Das Unternehmen verfolgt nach eigenen Aussagen drei Ziele. Zum einen erstellt der Hersteller eine eigene Distribution, »SuSE Linux«, und vertreibt diese. Eine zweite Säule des Unternehmens stellt nach Angaben von Burtschner Consulting im Linux-Bereich dar. Schlussendlich vertreibt SuSE vorinstallierte Server von Drittfirmen, wobei IBM einen der Hauptpartner darstellt.

Um einen Börsengang durchführen zu können, musste sich das Unternehmen nach Auskunft des Chief Executive im Sommer weltweit von vielen Mitarbeitern trennen. Vor allem die Bereiche »Support« und »Administration« traf die Restrukturierung am stärksten. Die Entwicklung blieb dagegen nach Informationen von SuSE von Entlassungen verschont.

SuSE musste letztes Jahr die Pläne eines Börsenganges, bedingt durch eine schlechtes Marktklima, zurückziehen. Neben SuSE zogen auch Turbolinux, Lineo, LynuxWorks und Linuxcare ihre Pläne zurück oder konnten die Zulassungskriterien nicht erfüllen.

Neben Red Hat und Caldera ging im Juli des vergangenen Jahres der französische Distributor »MandrakeSoft« als letzter an die Börse. Als institutionelle Anlage und Festpreis-Angebot wurden insgesamt 688.480 Aktien zu jeweils 6,2 Euro gezeichnet. Bereits im Oktober rutschte der Kurs der Aktie auf einen historischen Tiefstand von nur 2,25 Euro, um sich im November fast wieder auf den Ausgabepreis zu stabilisieren. Die Aktie von MandrakeSoft lag am Ende des gestrigen Handelstages bei 4,32 Euro (Quelle: Onvista).

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