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Mi, 20. Februar 2002, 21:19

Software::Desktop::KDE

Stallman für Kooperation zwischen Gnome und KDE

Richard M Stallman, Gründer der Free Software Foundation (FSF), sprach sich im Rahmen einer Diskussion auf der Mailingliste der Gnome Foundation für eine verstärkte Kooperation zwischen den zwei größten Linux-Desktop-Environments GNOME und KDE aus.

Die Einladung von OpenOffice, KDE und CUPS zu der GUADEC sei zwar politisch, aber keinesfalls inhaltslos, so Richard M. Stallman. Diese hält der Gründer der FSF für sehr wichtig. Nach Meinung des FSF-Präsidenten müssen beide Environments noch stärker zusammenarbeiten. »Die schlechte Stimmung, die zwischen den GNOME- und KDE-Entwicklern andauert, ist nicht gut für die Community«, so Stallman. Beide Projekte sollten anfangen, miteinander zu kooperieren. Als erstes wäre eine Standardisierung des Theme-Formates sehr wünschenswert. Dies würde dazu führen, dass ein nur einmal eingestelltes Aussehen sowohl unter GNOME als auch unter KDE verfügbar wäre.

Die Erwiderung von Christian Fredrik Kalager Schaller, dass das Thema bereits vor über 16 Monaten zwischen Miguel de Icaza und Mattias Ettrich diskutiert worden sei und bis Dato zu keinem Erfolg führte, führt weitere Aspekte in die Diskussion hinein. Nach Meinung von Christian hat keine der beiden Parteien ernsthaftes Interesse an einer Kooperation. Grund dafür sei der, dass kaum ein Programmierer das Environment des anderen Teams kennt oder einsetzt. Dies sollte aber nach Aussage von Stallman das kleinste Problem sein. Es sei im Sinne der Community, dass beide Projekte sich näher kommen und miteinander arbeiten. Wer nicht in der Lage ist, sich zu begegnen, der sollte sich nach Meinung des FSF-Präsidenten ernsthaft fragen, ob er genug Geist der Freien Software-Bewegung in sich trage.

Der Aufruf fand in der GNOME-Community breite Zustimmung. Viele Benutzer würden sich eine Interaktion zwischen den beiden Environments wünschen und äußerten eine Reihe von Verbesserungen, die beide Projekte miteinander bewerkstelligen könnten.

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