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Sa, 9. März 2002, 23:50

Software::Kernel

Linux-Kernel 2.5.6 freigegeben

Linus Torvalds hat das Journal-Dateisystem JFS von IBM in die neue Version 2.5.6 des Entwicklerkernels integriert.

Damit sind von den vier bekannteren Journal-Dateisystemen für Linux drei in den Kernel integriert, nämlich Reiserfs, ext3 und JFS. Lediglich XFS fehlt noch, die Anpassung an Kernel 2.5 ist aber bereits seit November in Arbeit.

Die größten Änderungen in dieser Kernel-Version sind abgesehen von JFS einige neue Treiber:

  • Großer Update der ARM-Architektur
  • Neuer Treiber für ISDN-Karten mit HFC-Chip
  • Neuer Treiber e100 für Intel Fast Ethernet Karten
  • Neuer Treiber e1000 für Intel Gigabit Ethernet Karten
  • Neuer Treiber für tg3 Gigabit Ethernet Karten
  • Neuer Treiber für 3c359 Token Ring Karten
  • Neuer Treiber für IBM PCI Hotplug Controller
  • Treiber für Tulip-Chips in eigenes Unterverzeichnis net/tulip verschoben
  • Sound-OSS-Dokumentation in eigenes Unterverzeichnis verschoben

Darüber hinaus gab es zahlreiche Korrekturen und kleinere Updates. Durch das viel ausführlichere Changelog, das Linus nun erzeugt, und das für Kernel 2.5.6 über 2000 Zeilen lang ist, ist es schwieriger als früher, die wichtigsten Änderungen aus der Datenflut herauszufiltern.

Wer den Kernel testen will, sollte möglichst den Patch von 2.5.5 nach 2.5.6 herunterladen, der mit 1,7 MB wesentlich kleiner als das komplette Kernel-Archiv ist. Selbstverständlich ist dieser Kernel nicht für den Produktiveinsatz, sondern nur zum Testen gedacht. Mit dem einen oder anderen Fehler muß gerechnet werden.

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