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Di, 12. März 2002, 09:04

Unternehmen

Loki - Ein bitterer Nachgeschmack

Laut einem Artikel auf linuxandmain.com zahlte Loki seit Ende 2000 keine Gehälter und Rechnungen mehr, der Präsident und seine Frau ließen sich aber fürstlich entlohnen.

Noch im August des Vergangenen Jahres kündigte der damalige Präsident von Loki Software, Scott Draeker an, das Unternehmen strebe faire Verhandlungen mit den Gläubigern an. Gemäß Chapter 11 beantragte Loki zu diesem Zeitpunkt bei United States Trustee des Central District of California einen Gläubigerschutz. Wie nun einem Artikel auf linuxandmain.com zu entnehmen ist, war dieser Schutz berechtigt und sorgt nun für Unmut.

Dem Artikel zufolge stand Loki bei der Anmeldung des Gläubigerschutzes bereits mit über 2 Millionen US-Dollar in der Kreide. Das Unternehmen zahlte ab Spätjahr 2000 keine Gehälter mehr an die Mitarbeiter und beglich ebenso wenig die anstehenden Rechnungen. Zu den größten Gläubigern des Unternehmens zählten neben SuSE, VA Linux, theKompany.com, Activision und Federal Express auch die beschäftigten Mitarbeiter, bei denen Löhne in Höhe von 20.000 USD bis hin zu 350.000 USD offen standen.

Prekär: Sowohl der Präsident von Loki Software, Scott Draeker, wie auch seine als Sekretärin beschäftigte Frau Kayt bezogen immer noch Gehälter zu einer Zeit, als keiner der Angestellten mehr sein Gehalt erhielt und Gläubiger um einen Ausgleich der Rechnungen baten. Alleine Activision schuldete das Unternehmen zu diesem Zeitpunkt über 330.000 USD.

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