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Mo, 29. April 2002, 20:40

Schön gegen Hässlich?

Bart Decrem, Mitbegründer von Eazel und Angestellter von Hancom, kritisiert das »hässliche KDE« und wünscht sich mehr Eleganz - Streit vorprogrammiert.

Auf der Webseite von Daniel Duley aka Mosfet erschien an diesem Wochenende ein Statement über das Aussehen und Eleganz des K Desktop Environments. Grund für diesen Essay stellt ein Interview der ehemaligen Eazel-Führung über die Qualitäten von KDE dar. In diesem behauptet der frühere GNOME-Macher, KDE sei hässlich und befinde sich jenseits der Eleganz. Weder die Icons, noch das Aussehen von KDE können nach Meinung von Decrem GNOME das Wasser reichen. Sie seien gar laut Aussage des früheren Managers widerwärtig. Zwar revidierte Decrem seine Aussage auf den Seiten des Nachrichtentickers Slashdot und schränkte die Hässlichkeit nur auf Icons ein, ein fader Beigeschmack blieb aber.

Dass diese Provokation nicht unkommentiert bleibt, bedarf keiner hellseherischer Fähigkeiten. Mosfet, verantwortlich unter anderem für die Liquid-Engine unter KDE 2 und KDE 3, schreibt in einem Artikel, was KDE 3 an Schönheit zu bieten hat. Nach Meinung von Mosfet bietet KDE eine einheitliche Oberfläche, die einen gleichmäßigen Look & Feel bietet. Dies ist für den Pixie-Macher Tatsache genug, um KDE als elegant bezeichnen zu können. Ferner bietet das neue KDE eine Vielzahl an Themen, angefangen bei Liquid und Keramik und aufgehört bei reinen Window-Dekorationen. Auch den von Decrem bemängelten Icon-Look will Duley widersprechen. Nach Meinung des Coders bietet KDE eine Vielzahl an Icon-Sets. Vor allem die von dem brasilianischen Distributor Conectiva unter dem Namen »Crystal« vertriebenen Icons seien einen Blick nicht nur für KDE 3-Nutzer wert.

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