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Do, 30. Mai 2002, 20:39

Erfolgreiche Bilanzen dank Linux?

Die Marktforscher von Gartner Dataquest stellten ihre Zahlen zum weltweiten Server-Markt vor und überraschen mit besonders guten Linux-Ergebnissen.

Das Interesse an Linux scheint immer mehr zuzunehmen. Laut einem Bericht der Marktforscher von Gartner, stieg der Anteil von Linux-Basierten Systemen im Gesamtmarkt. Das Gasamtvolumen des Segmentes stieg im Vergleich zum Vorjahr um 54,7 Prozent auf knapp 400 Millionen US-Dollar. So konnte der Systemhersteller HP im Jahresvergleich ein rasantes Wachstum von 203 Prozent bei Linux-Basierten Servern verzeichnen. Auch IBM kann sich nicht beklagen. Der Soft- und Hardwareriese liegt mit 31,5 Prozent der Gesamteinnahmen auf der Spitze und konnte Dell, das im ersten Quartal 2001 in Front gelegen hatte, verdrängen. Nach Gertner lieferte Compaq die meisten Server-Systeme mit Linux aus.

Auch Linux-Unternehmen wie Caldera konnten halbwegs gute Bilanzen vorlegen. Machte das Unternehmen noch im 2. Quartal des Vorjahrs einen Verlust von 11,6 Millionen US-Dollar, so konnte Caldera diesen fast halbieren. Im Nettoverlust seien aber nach Angeben der Führungsspitze Sonderaufwendungen in Höhe von 2,1 Millionen US-Dollar und Restrukturierungskosten von 5,3 Millionen US-Dollar enthalten, was die positive Stimmung trübt. Wie nun der Distributor bekannt gab, erwartet er einen Jahresumsatz von über 60 Millionen US-Dollar.

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