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Do, 30. Mai 2002, 20:42

Kein Anschluss unter diesem Sender

Immer mehr Anbieter blockieren den Zugang zu TV-Angeboten für Linux- und Alternativ-Betriebssystem Besitzer.

Unter dem Titel "FIFA sperrt Linux aus: WM-Videos nur für Windows" berichten unsere Kollegen von Chip Online über einen Misstand, an den sich Linux-Benutzer mittlerweile schon gewöhnt haben. Verschiedene Anbieter setzen auf Technologien der Redmonder auf und sperren den Zugang für Benutzer Alternativ- Browser und Betriebsysteme, die nicht aus dem Hause Micrsoft stammen. Wie nun Chip-Online berichtet, blockiert auch Yahoo! alle Mitglieder der VIP-Seiten, die nicht das Windows-System ihr Eigen nennen. "Wer sich die 22,50 Euro für Yahoos VIP-Club leistet, der will natürlich auch die Video-Streams der WM-Spiele sehen. Um in den Genuss der bewegten Bilder zu kommen, muss mindestens der Media Player 6.0 installiert sein", schreibt Chip Online.

Prekär, auch das TV-Angebot des Magazins setzt auf den Microsoft Media Player und verhindert wirkungsvoll jeden Versuch die bewegten Bilder unter Linux anzuschauen. Wer unter dem freien Betriebsystem das Programm von Chip.tv sehen möchte, erblickt eine Meldung, dass "CHIPtv ausschließlich unter Windows mit dem Internet-Explorer ab Version 4.01 SP1 bis IE 6 zugänglich" sei. Mit der Bitte um die Verwendung eines anderen Browsers gibt sich der Anbieter zufrieden und hofft, dass jeder unter Linux CrossOver-Plugin oder Wine installiert hat.

Beide Anbieter sind ein Paradebeispiel für die Mentalität vieler TV-Dienstleister. Nicht selten setzen Unternehmen, aus welchen Gründen auch immer, auf die Windows-Produktlinie auf und sperren durch eine Verwendung patentierter und unter Linux nicht verfügbarer Codes, Benutzer freier Betriebsysteme aus.

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