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Mo, 3. Juni 2002, 22:49

Gemeinschaft::Personen

Stallman kritisiert UnitedLinux

Der Gründer der Free Software Foundation (FSF) übt scharfe Kritik an Einzelplatz-Lizenzen von UnitedLinux.

Kaum ist das neue Projekt aus den Startlöchern gestartet, scheinen sich erste Gegner der gemeinsamen Plattform zu gruppieren. Eine Lizenzierung auf Einzelplatz-Basis, wie sie bei UnitedLinux stattfinden soll, sei nach Aussage des FSF-Präsidenten Richard M. Stallman fatal für Linux. Solche Vorgehensweisen pervertiere die GNU General Public License (GPL), die ausdrücklich solche Lizenzierungen unterbinden will. Es sei nach Auffassung von Stallman nicht GPL-Konform Einzelplatz-Lizenzen zu vergeben.

Um Problemen mit FSF aus dem Wege zu gehen, kündigte UnitedLinux bereits bei der ersten Bekanntgabe des Projektes die freie Verfügbarkeit der Sources. Der Kern des Projektes und Basis von UnitedLinux, sollen auf jeden Fall frei verfügbar bleiben. Wie dieses Vorhaben realisiert werden soll, ließen die verantwortlichen Unternehmen jedoch nicht verkünden. Fest steht, dass keine Binär-Pakete frei verfügbar sein werden.

Es sei nach Meinung von Bradley Kuhn nicht angebracht, Lizenzen unter Linux als Einzelplatz-Basis zu vertreiben. Die Vorgehensweise von UnitedLinux steht nach Meinung von Kuhn im krassen Gegenteil zu freier Software.

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