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Sa, 8. Juni 2002, 02:21

Studie: Open Source unsicher

Eine Studie des Analysten ADTI behauptet, daß Open-Source-Software unsicherer sei als proprietäre - möglicherweise wurde die Studie von Microsoft bezahlt.

ADTI, die Alexis de Toqueville Institution, gilt als konservativ. In einem Papier, das am gestrigen Freitag vorgestellt werden sollte, gehen die Analysten so weit, zu behaupten, daß Terroristen sich leichter in Netzwerke der USA einhacken könnten, wenn diese mit Open-Source-Software betrieben würden.

Diese Behauptung ist alt und bereits vielfach als offensichtlich falsch widerlegt worden, so z.B. in einer Studie von Mitre.

Dennoch empfiehlt Ken Brown, der Autor der ADTI-Studie, die Migration auf Open Source zu bremsen und zu überdenken. Brown, der sich als Befürworter von Open Source bezeichnet, will die Empfehlung nicht als Wertung für oder gegen Open Source verstanden wissen. Es werde nur eine weitere Untersuchung des Themas empfohlen.

Währenddessen wurde von verschiedenen Seiten der Verdacht geäußert, die Studie könnte von Microsoft gekauft sein. Ken Brown wollte dies weder bestätigen noch verneinen. Auch von Microsoft wurde kein Kommentar abgegeben. (Dank an Magnus Sardy.)

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