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Mi, 12. Juni 2002, 16:48

Bestandsaufnahme des Erfolges

Auf den Seiten von IDG.net erschien ein Vergleich des Einsatzes von Open Source in Behörden und Verwaltungen der Welt.

Immer mehr Behörden und Verwaltungen suchen nach einer Alternative zu Windows und liebäugeln mit Linux und Open Source. Während manche Staaten erst einen Einsatz von quelloffener Software prüfen, setzen andere Länder der Welt bereits auf eine der zahlreichen Alternativen zu Windows. Einer der vielen Gründe für einen Wechsel stellt fast immer die, nach Aussagen vieler Regierungs-Kunden, Verbraucher-unfreundliche Lizenzpolitik des Redmonder Unternehmens dar. Ein weiterer Grund für einen Wechsel stellen sehr oft Sicherheits-Bedenken dar, die viele Vertreter der Regierungskreise von einer Nutzung des Windows-Systems abschrecken. Solange Windows und Konsorten sich vermeintlich wie E.T. Verhalten und nach Hause telefonieren, werde man sich nach einer Alternative umschauen, so der Tenor vieler Länder.

Einige Länder, wie Deutschland, haben entschieden, Windows und andere kommerzielle Anwendungen sukzessiv gegen quelloffene Applikationen auszutauschen. So kündigte der deutsche Bundesinnenminister Otto Schily eine weitreichende Kooperation zwischen dem Ministerium und IBM an. Auch andere Länder setzen zunehmend auf freie Anwendungen. So prüfen 13 von 100 Regierungsbüros im Herkunftsland von Linus Torvalds, Finnland, einen möglichen Einsatz von OpenSource für Büro-Belange.

Vor allem im asiatischen Raum nimmt der Wille, Linux als Betriebssystem einzusetzen, immer mehr zu. Korea, Thailand und den Philippinen gründeten separate Gruppen, die staatlich subventioniert werden und an Linux-Lösungen für Behörden arbeiten. Auch China, nach Meinung vieler Experten im Jahre 2010 der drittgrößte IT-Markt der Welt, setzt zunehmend auf Linux. Bereits im Januar entschied sich die Verwaltung in Peking gegen die Redmonder und erteilte unter anderem dem Lokalmatadoren »Red Flag Linux« einen Auftrag über die Lieferung von Office-Applikationen für Behörden.

Doch nicht alle Länder sind für einen möglichen Einsatz von OpenSource. So entschieden die Vertreter unserer österreichischer Nachbarn, Linux den Rücken zuzukehren und Windows einzusetzen. Durch einen Zugang zum Windows XP-Quellcode will die Regierung alle Sicherheitsbedenken räumen und das System in Behörden einem Einsatz unterziehen. Auch England einigte sich mit Microsoft bezüglich Lizenzen und wird das System der Redmonder weiter nutzen.

Eine Auflistung der Linux-freundlichen und Linux-abgeneigten Länder finden alle Interessenten auf den Seiten von IDG.net.

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