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Mi, 19. Juni 2002, 21:14

Mickey, Minnie, Goofy und Tux

Nachdem diverse Hollywood-Studios ihre Workstations auf die freie Betriebssystem-Alternative Linux migriert haben, zieht auch die Walt Disney Company nach.

Die Walt Disney Company gesellt sich zu der breiten Masse an Studios, die Linux als Betriebssystem auf ihren Workstations einsetzen. Nach Steven Spielbergs, Jeffrey Katzenbergs und David Geffens DreamWorks SKG, George Lucas ILM (Industrial Light and Magic), den Pixar Animation Studios und Digital Domain wollen auch die Nachkommen von Walt Disney Linux für die Produktion kommender Filme nutzen. Die für Animation zuständige Abteilung bei Disney kündigte an, ihre Rechnerarchitektur gegen Hewlett-Packard-Workstations auszutauschen. Als Betriebssystem wählten die Amerikaner das freie Betriebssystem Linux.

Disneys Entscheidung bestätigt den im Moment in der Film-Branche herrschenden Trend, Linux als Betriebssystem bei der Animation und Modellierung zu verwenden. Während in der Vergangenheit Linux überwiegend für Rendering in sogenannten »Render-Farmen« eingesetzt wurde, migrieren immer mehr Studios auf die Betriebssystem-Alternative bei einem Einsatz als Workstation-System. Neben Stabiltät und Performance trumpft Linux vor allem durch seine Netzwerkfunktionalität auf. »Die Arbeit unter diesem System ist unglaublich stabil. Seit Monaten habe ich keinen Absturz des Systems gehabt«, sagte der technischen Direktors von Episode II bei ILM. Auch bei Disney konnten die Verantwortlichen ein ähnliches Verhalten feststellen. Ferner kann das Unternehmen durch einen Einsatz von Linux auf kostspielige Systeme verzichten.

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Kommentare (Insgesamt: 29 || Alle anzeigen || Kommentieren )
Re[2]: OT: apt, rpm, deb (wil, Di, 25. Juni 2002)
Re[3]: SGI (Frank Mosebach, Sa, 22. Juni 2002)
Re[2]: SGI (axeljaeger, Fr, 21. Juni 2002)
Re[2]: welche programme? (Benjamin Kl., Fr, 21. Juni 2002)
Re[2]: Arme SGI (panzi, Do, 20. Juni 2002)
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