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Mo, 15. Juli 2002, 21:42

Hardware::Systeme

Angriffe auf Linux-Systeme gestiegen

Laut einer Studie von mi2g stieg die Zahl der Angriffe auf Linux und Open-Source-Systeme exponentiell an, während Windows-Systeme immer weniger angegriffen werden.

Wie die englische mi2g SIPS (Security Intelligence Products and Systems) bekannt gab, wurden in diesem Halbjahr mehr Angriffe auf Linux-Systeme registriert, als es noch ein Jahr zuvor der Fall war. Wie die Sicherheitsgruppe bekannt gab, wurden innerhalb der ersten sechs Monate des Jahres 2002 über 7.630 digitale Angriffe verzeichnet. Gegenüber dem Zeitraum von 2001, in dem lediglich 5.736 binnen eines Jahre registriert wurden, stieg die Zahl der virtuellen Angriffe merklich an.

Wie mi2g ebenfalls zu berichten weiß, fiel die Zahl der Angriffe auf Windows-Systeme um 20 Prozent von ehemals 11,828 Angriffe binnen der ersten sechs Monate des Jahres 2001 auf 9,404 im Jahr 2002.

Einer der vielen Gründe für den Anstieg sei nach Aussage von DK Matai, mi2g CEO, selbst programmierte Scripte und Anwendungen für Web-Inhalte. Wie Matai gegenüber dem Newsticker »The Register« sagte, ermöglichen unsauber programmierte Scripte eine Vielzahl an Angriffen. Ein weiterer Grund für den Anstieg sei auch die Sorglosigkeit vieler Administratoren, die im Glauben ruhen, dass Linux auch ohne Patches sicher sei. »Weithin bekannte Verwundbarkeiten von Anwendungen werden nicht schnell genug ausgebessert«, so The Register. Diese Lücken werden durch Cracker ausgenutzt, um einen Zugriff auf ein System zu erlangen, welches die betroffene Anwendung zur Verfügung stellt.

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