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Do, 18. Juli 2002, 21:27

Mehr Linux in Pakistan und Rußland

Pakistan und Rußland wollen Software-Piraten an den Kragen - und die Anwender laufen mit fliegenden Fahnen zu freier Software über.

Wie das Linux Journal berichtet, setzt die pakistanische Regierung stark auf Linux, um die Raubkopien einzudämmen. Zu diesem Zweck wurden auch Expertengruppen eingerichtet. Eine davon nennt sich »Linux Force« und besteht aus Mitgliedern der pakistanischen Linux User Group (PLUC), Akademikern und Software-Entwicklern.

Diese Gruppe soll Treffen, Seminare und Konferenzen abhalten, um die Computernutzer zu informieren. Sie soll auch die Regierung in Fragen der Erstellung von benutzerfreundlicher Client/Server-Software, Schulungs-Strategien und anderem beraten.

Auch Rußland setzt, wie NewsForge meldet, verstärkt auf Open Source. Ein neues Gesetz, das Raubkopien strafbar macht, zwingt die Firmen dazu, ihre Software zu legalisieren. Aufgrund der hohen Kosten, die das mit sich bringen würde, schwenken viele Firmen auf Linux oder FreeBSD um.

Auch der Staat setzt verstärkt Linux ein. So hat das Verteidigungsministerium auf Basis von Kernel 2.2 ein besonders sicheres Linux namens MSVS entwickelt, das mit SELinux der NSA vergleichbar ist. Es hat eine Sicherheits-Zertifikation, die höher ist als die von Netware 5.1 oder Windows NT.

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