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Mo, 29. Juli 2002, 14:54

Taiwan fördert Linux-Einsatz

Nach einem Bericht des "Inquirer" will das taiwanesische Wirtschaftsministerium Software für Linux fördern.

Dies geschieht offenbar aus Verärgerung über die hohen Lizenzkosten von Microsoft-Produkten, die nicht nur den Staat, sondern auch die Unternehmen belasten.

Angeblich gab es auch in Taiwan eine große Zahl von Unternehmen, die Microsoft-Produkte ohne Lizenz einsetzen. Man munkelt, daß auch bei den Behörden reichlich illegale Software im Einsatz ist. Diese stehen nun vor der Wahl, für teures Geld Lizenzen zu beschaffen, oder das gleiche Geld (oder weniger) in alternative Software zu stecken.

Nach Angaben des "Inquirers" will das taiwanesische Wirtschaftsministerium in den nächsten fünf Jahren Geld in rund 100 Firmen investieren, die Software für Linux entwickeln sollen. Angeblich soll die Hälfte aller Behörden in diesem Zeitraum auf Linux migrieren.

Wie die beteiligten Firmen genau gefördert werden und was für Software entwickelt wird, wird nicht genannt. Vermutlich wird es sich eher um spezifische Software für die Behörden als um allgemein verwendbare Programme handeln. Denn Ersatz für die Microsoft-Programme steht unter Linux bereits reichlich zur Verfügung.

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