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Mo, 29. Juli 2002, 22:17

Gesellschaft::Politik/Recht

US-Geheimdienst NSA nutzt unerlaubt Softwarepatente

Die National Securty Agency (NSA), Geheimdienst der USA, benutzt nach Berichten diverser Ticker in dem mitentwickelten Security Enhanced Linux (SELinux) Code-Teile, die patentiert sind.

Der von der National Security Agency (NSA) mitentwickelte Kernel beinhaltet gegenüber der Standard-Version eine Zugriffssteuerung, die einen Zugang zum System nicht auf der Rechte-Ebene, sondern durch Funktionen des Users im System bestimmt. Durch eine Abkopplung der Anwendungen vom Betriebsystem ist es möglich, normalen Usern alle Rechte zu vergeben, oder dem root-User alles zu untersagen.

Gerade dieses Verfahren wurde durch Secure Computing, einer in San Jose ansässigen Firma, geschützt. Wie diverse Ticker berichten, will Secure Computing die Entwicklung von SELinux nicht stoppen und die Ansprüche für das Patent nicht durchsetzen. Man wolle lediglich verhindern, dass der Code in anderen Projekten außerhalb von SELinux eingesetzt wird. Ob das Unternehmen eine Klage gegen die NSA anstreben wird, scheint im Moment noch nicht klar zu sein. Klar ist dagegen, dass Secure Computing nach dem amerikanischen Recht ein Anspruch auf das Patent hat.

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