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Mo, 5. August 2002, 20:59

Hardware

High Definition DVD

Ende vergangener Woche diskutierten Vertreter der größten Filmstudios Hollywoods über die Zukunft der DVD und die kommenden Entwicklungen.

Eine der wichtigsten Ziele sei nach Berichten von The Motion Picture Editors Guild und VideoBusiness der Kampf gegen Raubkopierer und Piraten. Es werden strengere Gesetze gefordert, und das DVD-Format soll an die heutige Technik angepasst werden und die Schutzmechanismen sollen einer signifikanten Änderung unterliegen. Die Vertreter waren sich einig, dass eine Panne wie der CSS-Schutzmechanismus mit der neuen DVD-Generation nicht passieren darf.

Ein weiteres Thema des Treffens stellte die Umsetzung und die Markteinführung sogenannter »High-Definition-DVDs« dar. Bereits Ende 2003 soll es nach Willen der Film-Bosse so weit sein - so die gleich lautende Maxime. Sicher sind sich die Studios über die verwendete Technik allerdings noch nicht.

Die vor allem durch Warner gepushte »Red Laser«-Technik soll dank einem verbesserten Kompressionsalgorithmus bei einer Bitrate von 5 MByte/s nach Aussagen der Befürworter eine »sehr gute Qualität« bieten. »Red Laser« hat einen entscheidenden Vorteil - die bestehenden Herstellungs-Prozesse müssen nicht geändert und können weiterhin verwendet werden. Dies macht eine Umstellung seitens der Studios auf »High-Definition-DVDs« billiger.

Eine Alternative zu »Red Laser« stellt die »Blu Ray«-Technologie von Sony dar. Diese, vor allem durch Columbia TriStar Home Entertainment befürwortete Technik, soll sechsmal mehr Speicherkapazität als eine herkömmliche DVD bieten und eine Bitrate von 19.5 MByte/s aufweisen.

Der Kampf zwischen einer besseren Kompression und mehr Speicherkapazität soll bereits in den kommenden Wochen ausgetragen sein. Schon in wenigen Wochen wollen die Studios präzise Vorschläge und die Ergebnisse des Treffens an das DVD-Forum weiterleiten.

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