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Di, 13. August 2002, 22:41

Software::Video

Cinelerra 1.0

Die Videoschnitt-Software Cinelerra, Nachfolger von Broadcast 2000, ist einen Monat früher als geplant in Version 1.0 fertiggestellt worden.

Das freie (unter der GPL), Programm, das von Pro-Linux bereits auf dem LinuxTag 2002 vorgeführt und vielfach bestaunt wurde, ermöglicht linearen Videoschnitt mit professionellen Funktionen unter Linux.

Die Quellen von Cinelerra sind derzeit nur in einem 19 MB großen Paket zusammen mit den anderen Produkten von Heroine Warrior - libmpeg3, mix2000, quicktime und xmovie - herunterzuladen. Alternativ steht ein RPM-Paket mit den Binärversionen bereit, das knapp 8 MB groß ist. Alle Pakete sind auf SourceForge und der Seite von Heroine Warrior zu finden. Die Quellen sollen schwierig zu compilieren sein.

Cinelerra unterstützt SMP-Rechner und Renderfarmen, da Videobearbeitung auf einem einzelnen Prozessor zu lange dauert, insbesondere bei dem Funktionsumfang, den Cinelerra bietet. Auf einem ausreichend leistungsfähigen System kann man Videoeffekte in Echtzeit rendern. Ausreichend leistungsfähig bedeutet in diesem Fall, daß eine Renderfarm zur Verfügung steht. Der Arbeitsplatz-Rechner sollte ein SMP-System sein (z.B. zweimal Athlon 1600 MHz), 512-1024 MB RAM, 200 GB Festplattenplatz und Gigabit Ethernet aufweisen.

Cinelerra ist nicht einfach zu bedienen und wendet sich auch vor allem an profesionelle Film-Hersteller. Für Heimanwender sollen Programme wie VirtualDub, Kino, MJPEG Tools oder MainActor besser geeignet sein. (Dank an Thorsten Hornung.)

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